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Mit nmap alle IP Adressen eines Netzwerkes finden

29. 06. 2012
von webmatze
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Alle benutzten IP Adressen eines Netzwerkes finden

Wer im Netz arbeitet, der muss sich auch ab und zu mit der Technik eines Netzwerkes auseinandersetzen. Da ich mir vor kurzem einen eigenen NAS Server aufgesetzt habe, bin ich an den Punkt gekommen, wo ich unbedingt alle verwendeten IP-Adressen in meinem privaten Netzwerk herausfinden musste.

Doch wie findet man diese heraus? Eine Möglichkeit ist es, auf den Netzwerkrouter zuzugreifen und sich dort alle verbundenen Clients anzeigen zu lassen. Wenn man jedoch keinen Zugriff auf den Router hat oder einfach keine Lust darauf hat, sich deswegen mit dem Router zu verbinden, kann auch folgenden einfachen Befehl verwenden:

nmap -sP 10.0.1.0/24

nmap prüft in diesem Fall alle Adressen die mit 10.0.1.xxx anfangen. Dies kann natürlich für jedes Netzwerk angepasst werden, z.B auf 192.168.0.0/24. Da nmap als Ausgabe mehr als nur die IP Adressen zurück gibt, schicke ich die Ausgabe des Programms noch durch grep um wirklich nur die IP-Adressen anzeigen zu lassen.

nmap -sP 10.0.1.0/24 | grep -oE '([[:digit:]]{1,3}\.){3}[[:digit:]]{1,3}'

Das Programm nmap ist dabei ein universelles Netzwerktool, welches vor allem in der Linux Welt zum Einsatz kommt. Wer jedoch, wie ich, mit einem MacBook arbeitet, der kann sich dieses Programm auch ganz einfach per Homebrew installieren.

brew install nmap

Wer Homebrew nicht verwendet oder nicht extra installieren möchte, kann sich natürlich auch die Sourcen von nmap herunterladen und selbst installieren.

Kennt ihr vielleicht noch einen anderen Weg, um alle benutzten IP-Adressen eines Netzwerkes herauszufinden?

Bildschirmfoto-2012-06-21-um-18.33.53

21. 06. 2012
von webmatze
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ReFiddle – Reguläre Ausdrücke direkt im Browser testen

Egal in welcher Programmier- oder Scriptingsprache man programmiert, man wird früher oder später immer auf Reguläre Ausdrücke treffen.

Wenn man erst mal verstanden hat, wie diese funktionieren, weiß man was für ein mächtiges Werkzeug man damit in der Hand hat. Allerdings sind komplizierte Reguläre Ausdrücke nicht gerade einfach zu schreiben und zu testen.

Nun gibt es ein neues browserbasiertes Tool, mit dem sich Reguläre Ausdrücke sehr einfach und bequem schreiben und testen lassen.

ReFiddle - Reguläre Ausdrücke im Browser testen

ReFiddle (http://refiddle.com/) ist ganz ähnlich dem JavaScript Tool JsFiddle aufgebaut. Oben befindet sich ein Eingabefeld für den Regulären Ausdruck, darunter kann man einen beliebigen Text eingeben, auf den dieser Ausdruck angewendet werden soll.

Auf der Linken Seite lassen sich verschiedene Optionen einstellen um z.B. alle möglichen Treffer zu finden (Match all occurrences) oder um die Groß- und Kleinschreibung zu ignorieren (Ignore case). Außerdem lässt sich auswählen, für welche Sprache man den Regulären Ausdruck schreiben möchte. Momentan gibt es hier nur JavaScript, Ruby und .Net zur Auswahl.

Ich finde, dass ReFiddle das Zeug zu einem häufig genutzten Tool hat. Großartig ist, dass sich eigene erstellte Reguläre Ausdrücke mit anderen teilen lassen. Ich bin mir auch sicher, dass bald Unterstützung für weitere Sprachen folgen wird.

Was haltet ihr von diesem Tool? Werdet ihr es nutzen?

12. 06. 2012
von webmatze
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PHP Scripte regelmäßig per cronjob ausführen lassen

Heute möchte ich euch kurz zeigen, wie man PHP Scripte, die über einen Browser ausgeführt werden müssen, auch per Cronjob z.B. täglich ausführen lassen kann.

Nehmen wir an, wir haben ein PHP Script, dass über die folgende URL aufgerufen wird. Nehmen wir beispielsweise an, dieses Script leert den Cache unserer Anwendung. Die URL für das Script könnte demnach folgendermaßen aussehen:

http://www.meineseite.de/scripte/delete_cache.php

Um also den Cache zu leeren, können wir diese URL einfach im Browser aufrufen. Doch was machen wir, wenn wir das Script nun jeden Tag um 12:00 Uhr ausführen wollen?

Den Cron-Daemon nutzen

Wenn wir das Glück haben, per SSH auf den Server zugreifen zu können und möglicherweise sogar noch root Rechte besitzen, können wir hierfür einen Cronjob für den Cron-Daemon erstellen. Was genau der Cron-Daemon ist, erfahrt ihr hier:

"Der Cron-Daemon ist ein Dienst, der automatisch Skripte und Programme zu vorgegebenen Zeiten, also chronologisch, starten kann. Der auszuführende Befehl wird in einer Tabelle, der crontab, gespeichert. Es gibt systemweite Crontabs, die nur mit root-Rechten bearbeitet werden können, zusätzlich kann jeder Benutzer seine eigene Crontab erstellen."
Source: http://wiki.ubuntuusers.de/Cron

Das bedeutet also, dass wir die Tabelle mit den Cronjob Befehlen bearbeiten müssen und unser Script dort eintragen. Unter Ubuntu funktioniert dies so.

crontab -e

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2. 04. 2012
von webmatze
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Review: LED LENSER X21R – Der Lichtriese

Aufmerksame Leser dieses Blogs werden sicherlich schon mitbekommen haben, dass ich eine gewisse Vorliebe für gute Taschenlampen habe. So habe ich bereits mehrere Taschenlampen der Firma LED LENSER getestet und vorgestellt. Angefangen mit der HOKUS FOKUS, über die M7, welche noch deutlich heller und vielseitiger einsetzbar ist, bis hin zur M7R, welche über einen wiederaufladbaren Akku verfügt und sich mittels magnetischer Ladestation problemlos aufladen lässt.

LED LENSER X21R Verpackung

Die LED LENSER M7R war und ist für mich immer noch die vielseitigste LED Taschenlampe, die ich je besessen habe. Sie ist praktisch jeden Tag bei mir im Einsatz und funktioniert immer noch tadellos! Vor allem das praktische Ladesystem und der große Akku haben sich als äußerst vorteilhaft erwiesen. Vorbei sind die Zeiten, wo man dauernd neue Batterien kaufen muss. Aber auch auf eine Steckdose ist man nicht angewiesen, denn die Taschenlampe lässt sich problemlos über USB am Laptop aufladen.

Wer also noch auf der Suche nach einer universellen Taschenlampe ist, der sollte sich die M7R unbedingt mal ansehen und mit ihren 220 Lumen ist sie zudem auch noch äußerst hell.

Was braucht man mehr?

Wenn ich also meine universelle Taschenlampe bereits gefunden habe, warum sollte ich mich also noch nach anderen umschauen? Ich hatte schon seit längerem von einer weiteren Taschenlampe gelesen, die praktisch viermal so hell sein soll wie die M7R jedoch auch mindestens viermal so groß. Die Rede ist von der LED LENSER X21. Ein Monstrum von Taschenlampe mit 7 LEDs, 1000 Lumen und einer Leuchtweite von über 500 Metern!

Wow! Was man damit alles ausleuchten könnte. Aber bei einem Gewicht von 1,5kg und dem Verbrauch von jeweils 4 D Batterien ist sie mir dann doch etwas unpraktisch vorgekommen. Mal eben in die Hosentasche stecken ist nicht.

Die LED LENSER X21R

Nun hat es sich jedoch ergeben, dass ich die Chance bekommen habe den Nachfolger der X21 zu testen. Die LED LENSER X21R! Wie man am Namen schon erkennen kann, handelt es sich hierbei ebenfalls um eine wiederaufladbare Taschenlampe mit Akku. Und was für ein Akku! Ich habe noch nie so einen großen Akku gesehen. Aber eine Taschenlampe mit sage und schreibe 1600 Lumen verlangt anscheinend nach einem entsprechenden Akku. Ja, die X21R hat ganze 600 Lumen mehr als ihre Vorgängerin, die X21. Weiterlesen →

15. 10. 2011
von webmatze
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Ruby on Rails auf Ubuntu 11.10 installieren

Seit einigen Tagen (Oktober 2011) ist die neuste Version von Ubuntu zum Download freigegeben. Ubuntu 11.10 oder auch Oneiric Ocelot genannt, ist ein wirklich ausgereiftes und leicht zu bedienendes Linux Betriebssystem, welches kostenlos zum Download bereit steht. Da Linux schon von Natur aus viele Funktionen und Helfer für Programmierer bereit hält, eignet es sich auch hervorragend zur Entwicklung von Ruby on Rails Anwendungen.

Ruby on Rails hingegen ist derzeit eines der populärsten und produktivsten OpenSource Frameworks, mit dem sich sehr schnell umfangreiche Webanwendungen erstellen lassen. Wer schon damit gearbeitet hat, weiß wieviel Spaß es machen kann.

Ruby selbst ist eine Scriptsprache, wie z.B. auch PHP eine Scriptsprache ist. Ruby wurde jedoch von Grund auf mit dem Ziel entwickelt, leicht verständlich zu sein und eine schnelle Entwicklung damit zu ermöglichen.

Ubuntu für Rails vorbereiten

Damit wir das Rails Framework unter Ubuntu 11.10 verwenden können, müssen wir zuerst Ruby installieren. Von Haus aus ist Ubuntu noch nicht mit Ruby ausgestattet, jedoch läßt sich dieses (und auch andere Programmiersprachen) sehr leicht nachträglich installieren.

Hierzu muss man wissen, dass es verschiedene Versionen von Ruby gibt. Ältere Versionen von Ruby on Rails haben hauptsächlich auf die Ruby Version 1.8.7 gesetzt. Die neusten Ruby on Rails Versionen ab 3.0 verwenden jedoch bevorzugt Ruby Version 1.9.2. Um unser System also für die Zukunft vorzubereiten, werden wir auf den Ruby Versions Manager (RVM) setzen, mit dem es möglich ist jede beliebige Ruby Version zu installieren und auch bequem zwischen diesen zu wechseln.

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2. 08. 2011
von webmatze
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Schatten mit CSS Pseudo-Elementen hinzufügen

In diesem Beitrag möchte ich euch zeigen, wie man mit ganz einfachen Mitteln einen Schatteneffekt an beliebige Block-Elemente hinzufügen kann. Der Clou dabei ist jedoch, dass dafür kein HTML angefasst werden muss, sondern dies ausschließlich über normale CSS Mittel funktioniert.

Ja klar, werden jetzt einige rufen. Dafür kann man ja einfach die CSS Deklaration box-shadow verwenden! Richtig. CSS3 erlaubt es seit einiger Zeit, mit box-shadow schöne Schatteneffekte an beliebige HTML Elemente zu zaubern und ist dabei ziemlich flexibel.

Aber leider ist es wie mit vielen neuen Dingen - einige Browser unterstützen es noch nicht, oder nur mit speziellen Browserprefixen wie -moz-, -o- oder -webkit-. Dies bedeutet, man muss diese Deklaration für jeden Browser in seiner speziellen Schreibweise wiederholen und bläst damit sein Stylesheet unnötig auf. Und selbst dann werden ältere Browser wie IE8 (und niedriger) oder Opera 10.10 (oder niedriger) nicht unterstützt.

Aus diesem Grund möchte ich euch eine weitere Möglichkeit vorstellen, wie man noch einen Schatten erstellen kann.

Gestatten, Pseudo-Elemente :before und :after

CSS2 bietet schon seit einiger Zeit die Möglichkeit mit Hilfe der Pseudo-Elemente :before und :after Inhalte vor bzw. nach Elementen per CSS hinzuzufügen. So lässt sich zum Beispiel mit folgender Anweisung vor allen Link-Elementen ein Text hinzufügen:

  1. a:before {content: "Ich bin ein Link: "}

Und das alles, ohne etwas am HTML selbst ändern zu müssen. Und ein weiterer Vorteil für uns ist, dass diese Pseudo-Elemente auch schon von einigen älteren Browserversionen unterstützt werden und zudem noch ohne spezielle Prefixe auskommen.
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