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Profi Tipps für einen erfolgreichen Internetauftritt

6. 02. 2009
von webmatze
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IE 6 für Mac OS X

Wenn man wie ich als Ruby on Rails Entwickler unter Mac OS X arbeitet, dann kommt man früher oder später an den Punkt, wo man die Seite an der man arbeitet auch auf dem Internet Explorer testen möchte.

Leider hat sich Microsoft nicht dazu hinreißen lassen, seine neusten Browser auch für Mac OS X zu veröffentlichen, so dass man auf andere Wege und Mittel zurückgreifen muss.

Dual Boot mit BootCamp oder Virtual Machine?

Sicher, Apple bietet uns über BootCamp an, ein anderes Betriebsystem wie Windows XP auf einer zweiten Partition zu installieren. Hat man dies getan, kann man natürlich auch den Internet Explorer unter Windows verwenden.

Allerdings haben wir dadurch auch einige Nachteile, die natürlich nicht verschwiegen werden können. Zum einen müssen wir extra Festplattenplatz für die zweite Partition bereitstellen - Windows ist hier natürlich nicht besonders sparsam -, zum anderen können wir so immer nur ein Betriebssystem gleichzeitig laufen lassen. Was natürlich unpraktisch ist, wenn unsere Entwicklungsumgebung auf Mac OS X läuft.

Bleibt als weitere Möglichkeit noch, Windows in einer virtuellen Maschine zu installieren. Mit Parallels oder VMWare Fusion gibt es hier sehr gute Programme, die es uns sehr leicht machen, ein oder mehrere Betriebssysteme zu installieren und gleichzeitig mit Mac OS X laufen zu lassen.

Doch auch diese Möglichkeit fällt ins Wasser, wenn wir gar keine eigene (offizielle) Installations CD von Windows besitzen und uns auch nicht extra eine zulegen wollen, nur um etwas im Internet Explorer zu testen. Doch was bleibt uns nun noch übrig?

ies4osx - Der Internet Explorer für OS X

Ich weiß, ich weiß. Warum bin habe ich nicht gleich am Anfang erwähnt, das es doch einen Internet Explorer für Mac OS X gibt? Aber ich liebe es, ein wenig Spannung aufzubauen - und seien wir doch mal ehrlich, die Ungeduldigen unter euch haben die vorhergehenden Abschnitte sowieso übersprungen. (Was? Das stimmt wirklich? Dann schnell zurück und noch einmal von vorne lesen!)

Mike Kronenberg schien sich mal die gleichen Fragen gestellt zu haben. Warum kann ich keine Windows Anwendungen unter OS X laufen lassen? Also hat er sich hingesetzt und das Linux Wine Projekt - mit dem viele Windows Anwendungen unter Linux laufen können - auf Mac OS X portiert und als Darwine zur Verfügung gestellt. Dann ist er anscheinend auf das ies4linux Projekt gestoßen, mit dem es möglich war den Internet Explorer 6 mit Hilfe von Wine auf Linux zum Laufen zu bekommen. Dies hat er ebenfalls portiert und herausgekommen ist ies4osx! <tröte>TATAAA!</tröte>

Die Installation von ies4osx ist wirklich sehr einfach. Zuerst die aktuellen Versionen von Darwine und ies4osx herunterladen, Darwine in den Applications Ordner von OS X verschieben, den Installer von ies4osx ausführen und fertig. Der Installer lädt sich die benötigten Dateien herunter und legt eine lauffähige Version vom "Internet Explorer 6" auf dem Desktop ab.

Es ist sogar möglich, Flash, Java und den Mediaplayer 6.4 von Microsoft auf diesem IE 6 zu installieren.

Mein Fazit

Seit ich vom ies4osx Projekt erfahren habe, habe ich immer einen Internet Explorer bei mir auf meinem MacBook laufen und kann so jederzeit meine Seiten auch dort überprüfen. Sicherlich, der Internet Explorer für Mac OS X reagiert oft etwas träge und vor allem wenn Flash im Spiel ist, wird es richtig langsam, aber für den Zweck, meine Seiten im IE 6 zu testen, ist dies vollkommen ausreichend.

Leider gibt es momentan noch keine Version vom IE 7 oder IE 8 für Mac OS X, aber schauen wir mal, was die Zukunft so bringt.

Wie läuft es bei euch? Entwickelt ihr auch unter Mac OS X? Wenn ja, welche Lösungen habt ihr gefunden, um eure Seiten auch auf dem Internet Explorer zu testen?

20. 01. 2009
von webmatze
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Prey von Recoil powered by Zanmantou

Vor einigen Jahren hatte ich als kleines Hobby Projekt versucht mit der damals aktuellen Version von Flash - ich glaube es muss Flash 4 oder 5 gewesen sein - einen einfachen MP3 Player zu programmieren. Im Laufe der Zeit sind viele Features hinzugekommen und irgendwann wurde das Projekt dann von Andi Dittrich übernommen und als Zanmantou weitergeführt.

Gestern nun musste ich mit Erstaunen sehen, dass sich selbst ein international bekannter Musiker wie Allen Wilder dafür entschieden hat, diesen MP3 Player für die online Veröffentlichung des David Husser Remixes seiner Single Prey zu verwenden. Allen Wilder hat schon als Bandmitglied von Depeche Mode - die übrigens dieses Jahr wieder auf Tour gehen (mehr Infos zur 'Tour of the Universe' auf eventicus.de) - für den richtigen Sound gesorgt und auch mit seinen als Solokünstler veröffentlichten Alben kann er viele Fans begeistern.

Wer sich für schöne Musik, fern ab des Mainstreams, interessiert, der sollte sich den David Husser Remix von Prey einfach mal über den Zanmantou Player anhören oder gleich kostenlos runterladen.

24. 11. 2008
von webmatze
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Google Sitemaps mit Ruby on Rails erstellen

Wer sich bereits eingehender mit Ruby on Rails beschäftigt hat, der weiß dass dieses beliebte Framework einem viele Aufgaben von Haus aus abnimmt und diese vereinfacht.

In den Tagen des Social Webs gehört es unter anderem zu den häufigen Aufgaben eines Entwicklers, XML Dokumente zu generieren, oder APIs auf Basis von XML bereitzustellen. News wollen in Form von RSS oder Atom abonniert werden, Inhalte aus anderen Webangeboten über XML in die eigenen Seiten integriert werden.

XML ist also ziemlich wichtig und daher sollte das Erstellen und die Verarbeitung von XML mit einem Framework wie Ruby on Rails auch so einfach und unkompliziert wie möglich erfolgen.

Was ist Google Sitemaps?

Wie dies funktioniert und welche Schritte dafür notwendig sind, werde ich am Beispiel einer Google Sitemap für ein Blog zeigen. Google stellt mit Google Sitemaps eine Methode zur Verfügung, um neue Inhalte aus dynamischen Webseiten noch schneller in den Google Suchindex aufnehmen zu lassen. Dazu können Webseiten eine sitemap.xml Datei zur Verfügung stellen, welche in Form von XML Daten wie URL, Erstell- bzw. Updatedatum und eine Indizierungspriorität zu allen verfügbaren Seiten - in unserem Fall sind dies die Blogeinträge - enthalten kann.

Rails Generator hilft uns

Bei großen dynamischen Seiten ist es natürlich aufwendig, diese XML Datei immer von Hand zu pflegen, darum wollen wir diese mit den Mitteln von Ruby on Rails automatisch generieren lassen.
Überlegen wir doch erstmal, was wir alles für die geforderte Aufgabe benötigen. Wir brauchen einen Sitemap Controller mit einer index Action, welche wir aufrufen können und die dann schließlich das XML generiert. Also sollten wir zuerst diesen neuen Controller generieren lassen. Dies ist in Ruby on Rails mehr als einfach:

ruby script/generate controller Sitemap index

Dieser Komandozeilenaufruf nimmt uns diese Aufgabe ab. Der Rails Generator legt daraufhin mehrere Dateien an. Unter anderem den Controller sitemap_controller.rb mit der Action index und den View index.html.erb.

     exists  app/controllers/
exists  app/helpers/
create  app/views/sitemap
exists  test/functional/
create  app/controllers/sitemap_controller.rb
create  test/functional/sitemap_controller_test.rb
create  app/helpers/sitemap_helper.rb
create  app/views/sitemap/index.html.erb

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2. 11. 2008
von webmatze
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founder.ch – Neue Blogging Plattform für Startups

[Trigami-Review]

Ich möchte euch heute mit founder.ch eine neue Blogging Plattform für Gründer, Startups und Interessierte vorstellen. Wer sich für das Internet im Allgemeinen und für die Webentwicklung im Speziellen interessiert, wird früher oder später auch mit den verschiedensten Internet-Startups in Berührung kommen. Sei es, weil man sich bei solch einem Startup als aktiver Nutzer registriert hat, oder aber weil man selbst für ein Startup arbeitet, ein Startup gegründet hat oder mit dem Gedanken spielt, ein neues Startup zu gründen.

Wenn Ihr euch selbst einer dieser Gruppen zuordnen könnt, dann solltet ihr auf jeden Fall auch mal einen genaueren Blick auf founder.ch werfen.

Was genau ist founder.ch?

Bei der Masse an neuen Startups, die täglich gegründet werden, ist es schwierig aus eben dieser Masse hervorzustechen. Viele dieser neuen Unternehmen sind auf der Suche nach Möglichkeiten, um das eigene Produkt einem breiteren Publikum vorzustellen und das Interesse von möglichen Investoren zu wecken.

Genau hier kommt founder.ch in's Spiel. founder.ch bietet diesen Startups eine Plattform, auf der diese in Form von Blogbeiträgen Neuigkeiten und Informationen über die eigenen Projekte veröffentlichen können. Hierbei liegt der Focus vor allem auf interessanten Videobeiträgen über die Unternehmen.

Wer steht hinter founder.ch?

Hinter dem Projekt stehen Martin Saidler, Thomas Czekala und David Dostal. Alle drei keine unbekannten Namen, so ist Martin Saidler z.B. ehemaliger Miteigentümer der Scout24 AG, der Thomas Czekala ebenfalls als Gesellschafter angehörte,  und Gründer der Centralway Holding AG.

Unterstützung für ambitionierte Startups und Later Stage Unternehmen

Nach einer Reihe erfolgreicher eigener Startups und Gründungen (u.a. Scout24 ) will founder.ch die erworbenen Erfahrungen weitergeben und unterstützt ambitionierte Startups und Later Stage Unternehmen bei Finanzierung, Marketing, Aufbau einer erfolgreichen Organisation sowie bei der Entwicklung einer Exit-Strategie.

Startups können einfach eine kurze Beschreibung oder Präsentation ihrer Geschäftsidee an founder.ch senden und werden nach einem Auswahlverfahren in die Liste der unterstützen Startups aufgenommen.

In dieser Liste tummelt sich bereits schon das eine oder andere interessante Startup und es ist zu erwarten, dass sich diese Liste in naher Zukunft stark vergrößern wird.

Fazit

Da ich in wenigen Tagen ebenfalls meinen Einstand bei einem aufstrebenden Startup geben werde, rücken solche Angebote wie die von founder.ch natürlich immer stärker in mein Blickfeld. Jeder der selbst ein Startup gegründet hat weiß, wie schwierig es ist dieses zum Erfolg zu bringen. Oft fehlen wichtige Erfahrungen und Informationen, die einem dabei helfen erfolgreich zu werden. Gründer wissen man wie hart man daran arbeiten muss, um das eigene Produkt bekannt zu machen und Andere für die eigenen Ideen zu gewinnen. Gerade hier bietet founder.ch eine sehr gute Basis und könnte ein Sprungbrett für das eine oder andere Startup werden.

4. 09. 2008
von webmatze
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Hierarchische Menüs mit CSS erstellen

Eines der wichtigsten Elemente eines Webauftritts ist das Menü. Das Menü hilft dem Nutzer dabei, sich in komplizierten Seitenstrukturen zurechtzufinden und um schnell an jeden gewünschten Punkt in dieser Hierarchie springen zu können.

Auf vielen Seiten werden immer noch Navigationsmenüs verwendet, welche vollständig auf JavaScript aufbauen und bei ausgeschaltetem JavaScript nicht mehr funktionieren. Solche Seiten sind dann für Nutzer mit Behinderungen meistens nicht mehr bedienbar.

Das barrierefreie CSS Menü

In diesem Beitrag möchte ich euch zeigen, dass man Menüs auch auf behindertengerechte und barrierefreie Weise erstellen kann. Ziel ist es ein Menü zu bauen, dass nur auf aktuellen Standards wie HTML und CSS beruht und keine Verwendung von JavaScript macht. So soll es möglich sein, dass Menü auch dann noch bedienen zu können, wenn der Nutzer JavaScript oder gar CSS im Browser ausgeschaltet hat.

So sieht das fertige Menü aus

Hier könnt Ihr schon einmal sehen, wie das Menü aussehen wird. (Wird im IE6 als vertikales Menü angezeigt, während es alle modernen Browser als Drop Down Menü angezeigen.)
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3. 09. 2008
von webmatze
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Google Chrome – Der neue Browser

Es wurde schon seit längerem gemunkelt, dass auch Google sich am Browser War beteiligen möchte. Nun ist es endlich so weit - Google gibt seinen eigenen Open Source Browser mit dem Namen Google Chrome zum Download frei.

Der Browser wurde von Grund auf neu konzipiert und mit Blick auf Schnelligkeit und Sicherheit hin entwickelt. Der Code des Browsers beruht zum Teil auf Mozilla Firefox und WebKit, der Open Source Browser Engine, auf der auch der Safari Browser aufbaut. Dadurch soll eine Standard konforme Darstellung aller Webseiten sichergestellt werden.

Allerdings verfolgt Google mit seinem Browser hohe Ziele, denn man will nicht nur einen weiteren Browser anbieten, sondern einen Browser der auf komplett neuen Prinzipien und Technologien beruht:

"Es ist uns gelungen, die Grundlage für einen Browser zu schaffen, der die heutigen komplexen Webanwendungen viel besser ausführen kann. Indem jeder Tab isoliert arbeitet, greift der Ausfall eines Tabs nicht auf andere über. Zudem bietet Google Chrome durch die jeweilig isolierten Tabs einen verbesserten Schutz vor bösartigen Webseiten. Neben der Schnelligkeit und Reaktionsfähigkeit des Browsers, haben wir zudem eine neue leistungsfähigere JavaScript-Engine namens V8 gebaut, die die nächste Generation von Webanwendungen antreiben wird, die von heutigen Browsern gar nicht ausgeführt werden können."
http://www.google.com/chrome/intl/de/why.html?hl=de

In einem interessanten Comic, welcher von Google veröffentlicht wurde, werden von den Google Mitarbeitern die einzelnen Funktionen vorgestellt.

Google Chrome befindet sich momentan noch in einer Beta Phase und es ist bestimmt noch mit einigen Fehlern und Unstimmigkeiten zu rechnen. Aber durch die geballte Marktmacht von Google, wird sich der neue Browser sicherlich schnell verbreiten, wodurch solche Fehler schnell gefunden und behoben werden können.

Da der Browser Open Source ist, können seine Bestandteile auch in anderen Projekten verwendet und von externen Programmierern erweitert oder fehlerbereinigt werden.

Ich bin gespannt, wie schnell sich dieser neue Browser durchsetzen wird und wie schnell er Marktanteile anderer Browser übernehmen kann.