Posterous – Per Email Bloggen

Ich bin heute auf eine interessante neue Blog-Anwendung gestoßen. Posterous verspricht, eine der einfachsten Anwendungen zu sein, um ein eigenes Blog zu erstellen und mit Inhalten zu füllen. Der Clou dabei ist, dass man alles über Email steuern kann.

Es lässt sich komplett ohne Administrationsoberfläche bedienen. Wenn man ein neues Blog eröffnen möchte, braucht man einfach nur eine Email an eine spezielle Email-Adresse senden. Die Betreffzeile der Email wird dabei als Überschrift veröffentlicht und der Inhalt der Email als Text.

Posterous Screenshot

Für jede Email die man schickt, wird ein neue Blog-Eintrag erstellt. Doch hier fängt es erst an interessant zu werden, denn Posterous hat einige Automatismen eingebaut, welche das Bloggen mit dieser Anwendung wirklich vereinfachen.

Nehmen wir zum Beispiel Bilder. Möchte man ein Bild in den neuen Blogeintrag einbinden, braucht man dieses nur als Anhang an die Mail hängen, und schon erscheint es im neuen Eintrag. Sendet man mehrere Bilder, werden diese als interaktive Bildergallerie dargestellt. Genauso gut kann man aber auch MP3 Dateien mitschicken, welche dann als Flash MP3 Player eingebunden werden. Es werden aber noch eine Vielzahl weiterer Formate unterstützt.

URLs werden ebenfalls automatisch in einen klickbaren Link umgewandelt. Und auch hier haben die Macher weitergedacht. Bindet man z.B. eine URL auf ein YouTube Video ein, so wird für dieses automatisch der Videoplayer von YouTube eingebunden.

Ich finde, dass Posterous wirklich das Potenzial hat um erfolgreich zu werden. Bereits jetzt gibt es unzählige Einträge von tausenden Nutzern. Ähnlich wie auch mit Tumblr lassen sich so sehr schnell kleine Blogs erstellen, ohne erst viele Einrichtungsschritte zu durchlaufen oder gar eigenen Webspace bereitstellen zu müssen.

WordPress 2.6 ist da!

Fast einen Monat vor dem angestrebten Veröffentlichungstermin ist die neue Version von WordPress nun offiziell zum Download verfügbar.

Version 2.6 enthält eine Reihe von wirklich guten Verbesserungen und neuen Funktionen. So können nun jederzeit Änderungen rückgängig gemacht werden, da eine History angelegt wird, welche es einem ermöglicht zu jedem beliebigen Speicherstand zurückzugehen. Diese Funktionalität ist z.B. auch aus Wikis bekannt.

Aber seht euch dazu doch einfach das folgende Video an, in dem alle neuen Funktionen vorgestellt werden.

Wer nicht warten möchte, kann sich hier die neue Version gleich herunterladen.

Meta-Description: Wie wichtig ist sie wirklich?

Wer sich mit Suchmaschinenoptimierung (SEO) beschäftigt, der wird auf jeden Fall auch schon mal etwas von Meta-Tags gehört haben. Meta-Tags beschreiben unter anderem den Inhalt einer Webseite genauer. Sie geben vor allem den Suchmaschinen ein paar Hinweise darüber, was in einer bestimmten Seite zu finden ist.

Die bekanntesten Meta-Tags

Die bekanntesten Meta-Tags sind hier sicherlich Meta-Description:

<meta name="description" content="Das Meta-Description Tag
enthält eine kurze Beschreibung vom Inhalt einer Webseite." />

und Meta-Keywords:

<meta name="keywords" content="meta-tags,html,suchmaschinen,
optimierung,seo" />

Allerdings ist Meta-Keywords in den Anfangsjahren des Webs massiv missbraucht worden - um bei möglichst vielen Suchanfragen gelistet zu werden, waren viele Webmaster dazu übergegangen, eine riesige Liste an verschiedenen Keywords in dieses Tag einzutragen, auch wenn diese absolut nichts mit dem eigentlichen Inhalt der Seiten zu tun hatten. Daher wird dieses Tag heute von den Suchmaschinen nur noch sehr vorsichtig betrachtet und ausgewertet.

Eine gute Meta Beschreibung ist wichtig

Anders ist dies bei dem Meta-Description Tag. Dieses Tag hat auch heute noch eine sehr große Bedeutung und wird von vielen Suchmaschinen ausgewertet. Je nach Art der Suchanfrage, wird der Inhalt dieses Tags auch gerne mal als Textauszug unter dem Suchergebnis angezeigt.

Meta-Description Tag in Suchergebnissen

Der Grund dafür ist, dass die Suchmaschinen den ersten Text, der auf einer HTML Seite gefunden wird, sehr hoch bewerten. Hat man das Meta-Description Tag eingebunden, enthält dieses den ersten Textinhalt, den die Suchmaschine sehen kann. Wird es weggelassen, kann es daher sein, dass statt dessen der Inhalt der Navigation angezeigt wird - wenn diese an erster Stelle in einer Seite steht.

Wie sollte eine gute Beschreibung aussehen?

Wenn man sich mal die Suchergebnisse von Google genauer anschaut, dann kann man erkennen, dass die Textauszüge meistens eine Länge von etwa 160 Zeichen haben - also etwa die Länge einer SMS. Daher sollte man auch möglichst nicht mehr Text in das Meta-Description Tag schreiben, denn je weniger Text in der Beschreibung steht, um so höher wird jedes einzelne dort enthaltene Wort bewertet werden.

Kurz gesagt: die Beschreibung sollte den Inhalt der Seite so genau wie möglich und in kurzer Form wiedergeben.

Google gibt in seiner Webmaster Hilfe dazu sehr gute Hinweise und Tipps.

Ich selbst habe auf webmatze.de leider bisher den Fehler gemacht, auf jeder Seite den gleichen Text in der Meta-Description zu verwenden. Ergebnis ist, dass nun in jedem Suchergebnis, wo webmatze.de auftaucht, der gleiche Textausschnitt angezeigt wird.

Werde mich also hinsetzen und für jeden Blogeintrag eine kurze Beschreibung anfertigen müssen. Und ich möchte gar nicht daran denken, dass es auf webmatze.de bereits über 300 Blogbeiträge gibt...

Das 125×125 Pixel Banner Format

Werbung stellt auch in der Bloggersphere eine immer größere Bedeutung dar. Sei es nur, um die Kosten für das Hosting wieder reinzubekommen, oder aber um den eigenen Lebensunterhalt mit den so generierten Einnahmen bestreiten zu können. Letzteres ist in unseren Landen wohl eher noch die Ausnahme - aber es gibt schon einige Blogs, die zumindest auf dem Weg dahin sind.

Die einfachste Art, um mit Werbung Geld zu verdienen ist für die Meisten von uns immer noch Google AdSense. Diese Werbeform lässt sich einfach einbinden und hat sich vielfach bewährt. Doch die Einnahmen, die man durch AdSense verdienen kann, stagnieren. Aus diesem Grund sind viele Blogger immer wieder auf der Suche nach neuen Verdienstmöglichkeiten.

125x125 Pixel auf dem Vormarsch

Wer sich in der us-amerikanischen Bloggerszene auskennt, dem werden ganz bestimmt schon die quadratischen 125x125 Pixel großen Banner aufgefallen sein, welche oft in kleinerer oder größerer Zahl in den bekannten Blogs eingebunden sind. Dieses Bannerformat ist deshalb so beliebt und auch erfolgreich, weil die Banner nicht so aufdringlich sind und weil sich auf kleinem Raum eine große Anzahl an 125x125 Pixel großen Bannern unterbringen lassen.

125x125 Banner Screenshot

Zwar herrschen bei uns immer noch die klassischen Bannerformate vor, aber auch hier wird das neue Format immer beliebter und findet immer mehr Beachtung.

Wie finde ich Werbepartner?

Um Werbepartner für das neue Bannerformat zu finden, muss man momentan leider noch sehr viel auf Eigeninitiative setzen. Die einfachste Möglichkeit ist sicherlich, die Werbeplätze im eigenen Blog durch Platzhalter zu füllen, welche dann auf eine Seite verlinken, über die sich Interessenten einen der Plätze ordern können. Hierbei ist man jedoch sehr auf den Zufall angewiesen, dass sich ein Werbewilliger auf das Blog verirrt.

Eine andere Möglichkeit wäre, einfach andere Seiten oder Unternehmen anzuschreiben, und darauf hinzuweisen, dass sie günstige Werbeplätze auf einem Blog erwerben können. Ich habe dies selbst noch nicht versucht, und kann deshalb auch keine Aussagen zum Erfolg einer solchen Aktion machen. Es gibt aber einige Blogger, die so erfolgreich Werbeplätze vermieten konnten.

Viele Blogger haben auch Gewinnspiele gestartet, in denen man einige dieser Werbeplätze gewinnen kann.

Außerdem hat sich in der letzten Zeit mit eBay noch eine weitere Form der Vermarktung von solchen Werbeplätzen etabliert.

Was bringen solche 125x125 Pixel Banner ein?

Der Erfolg dieser Werbeform ist sicherlich stark abhängig von der Bekanntheit des eigenen Blogs und dem Preis, welchen man für die Werbeplätze verlangt. Je mehr Besucher man täglich auf ein Blog locken kann, um so mehr kann man auch für solch einen Banner verlangen.

Allerdings denke ich, dass sich hier viele Blogger noch weit unter Wert verkaufen. Wenn man bedenkt, was Werbung in den klassischen Medien wie Zeitung und Fernsehen kostet, kann man sich schnell ausrechnen, wie viel einige Unternehmen bereit sind, für Werbeplätze zu zahlen.

Der Erfolg ist also zum großen Teil auch vom eigenen Verkaufs- und Verhandlungsgeschick abhängig.

Meine Top Einnahmequellen als Blogger

Jeder von uns, der ein eigenes Blog betreibt, wird sich auch schon einmal darüber Gedanken gemacht haben, ob es möglich ist, mit Bloggen Geld verdienen zu können.

Ich betreibe dieses Blog seit fast 8 Jahren und habe in dieser Zeit schon einige Angebote ausprobiert, mit denen sich in Blogs Geld verdienen lässt. Einige davon habe ich wieder aufgegeben, andere haben sich als erfolgreich herausgestellt. Heute möchte ich euch diese erfolgreichen "Geld mit einem Blog verdienen" Modelle vorstellen.

Die Reihenfolge der hier vorgestellten Angebote richtet sich nach der Höhe des damit auf diesem Blog im letzten Monat verdienten Betrages. Das bedeutet natürlich nicht, dass dies bei euch genauso sein wird. Wie viel Geld man mit einem Angebot verdienen kann richtet sich immer auch danach, wie man es im jeweiligen Blog einbindet.

Platz 1: Trigami

Trigami LogoTrigami ist ein Social Media Marketing Marktplatz auf dem Blogger mit Unternehmen zusammengebracht werden, die Ihre Produkte einer breiten Öffentlichkeit vorstellen wollen. Geld verdient man hier als Blogger damit, indem man sich für Kampagnen bewirbt. Wird man angenommen, muss man entweder einen Blogbeitrag veröffentlichen, in dem z.B. das Produkt in einem Review vorgestellt oder getestet wird. Manchmal muss man aber auch Videos drehen oder einfach nur Feedback geben. Für jede Kampagne kann man als Blogger einen eigenen Honorarbetrag festlegen, oder den von Trigami berechneten Betrag übernehmen.

Ich verwende hier immer einen eigenes Honorar, welches meistens höher als das Vorgeschlagene ist. Das kann natürlich dazu führen, dass man für einen Kampagne abgelehnt wird. Allerdings verdient man aber auch mehr, wenn man den Zuschlag bekommt.

Trigami hat sich für mich als sehr gute Einnahmequelle herausgestellt, auf die ich auch weiterhin setzen werde.

Platz 2: AdButtler

AdButler LogoGleich nach Trigami hat sich im letzten Monat AdButtler eingereiht. Dabei handelt es sich bei AdButtler um ein klassisches Affiliate-Netzwerk über welches man Zugriff auf eine große Zahl an Werbepartnern bekommt. Dabei kann die Werbung als Banner oder Textlinks eingebunden werden. Bei AdButtler lassen sich schnell zum eigenen Blog passende Werbepartner finden, bei denen man sich dann bewerben kann. Wird man angenommen kann man sofort damit anfangen, die entsprechende Werbung im Blog zu platzieren.

Über AdButtler habe ich unter anderem auch Werbepartner gefunden, welche mich monatlich dafür bezahlen, damit ich sie im Blog verlinke. Ein ähnliches Programm will übrigens auch Trigami zur Zeit starten.

Platz 3: Hallimash

Hallimash LogoAch Hallimash ist wie Trigami ein neuer Blog-Marketer bei dem man über Websites, Produkte oder Dienstleistungen von Kunden Rezensionen schreiben kann und dafür entsprechend bezahlt wird. Anders als bei Trigami kann man hier jedoch keine eigenen Honorare festlegen, sondern muss sich mit den von Hallimash vorgeschlagenen Beträgen begnügen. Diese können unter Umständen aber auch sehr hoch ausfallen.

Mir wurden schon mehrere interessante Kampagnen vorgestellt, von denen ich mir dann diejenigen aussuche, welche am besten zum Blog passen.

Platz 4: Google AdSense

Google AdSense LogoÜber Google AdSense ist schon viel geschrieben worden. Als erfolgreichster Anbieter im Bereich Onlinewerbung hat Google eine Vormachtstellung in diesem Sektor eingenommen. Werbung kann hier als Textlinks oder auch als Banner im Blog eingebunden werden. Bezahlt wird man nach Klicks auf diese Werbung.

Es gibt einige Blogger, die durch Google AdSense viel Geld verdient haben. Andere verdienen nur sehr wenig. Ich setze die AdSense Werbung nur noch sehr spärlich ein. Dementsprechend haben sich auch die Einnahmen darüber etwas verringert, so das AdSense bei mir nur noch auf Platz 4 landet.

Fazit

Wie Ihr sehen könnt, gibt es viele Möglichkeiten, um mit einem Blog Geld zu verdienen. Ich habe mich in meinem Blog auf eine kleine Auswahl beschränkt, welche ich erfolgreich einsetze. Die hier vorgestellten Anbieter kann ich Euch also auf jeden Fall empfehlen.

Wie sieht es bei Euch aus? Welche Anbieter verwendet Ihr, um mit eurem Blog etwas Geld zu verdienen? Hat es sich bei Euch gelohnt, oder seid ihr generell gegen Werbung in Blogs?

Ich freue mich auf Eure Kommentare!

Friday Fun – Big Buck Bunny

Heute möchte ich euch mal ein coolen Film aus dem Open Movie Projekt vorstellen, welcher komplett OpenSource entwickelt wurde.

Bei Big Buck Bunny handelt es sich um einen mit Blender hergestellten 3D Animationsfilm. Das Ziel dieser Produktion war es, die OpenSource Software Blender auszureizen und fehlende Funktionen wie das Rendern von Fell oder Gras und die Animation von Cartoon Charakteren zu entwickeln bzw. zu verbessern.

Ich denke das Ergebnis kann sich sehen lassen und locker mit aktuellen 3D Produktionen großer Filmstudios mithalten.


Big Buck Bunny from Blender Foundation on Vimeo.