Text in Spalten darstellen mit „CSS3 Columns“

Um beliebigen Text in Browsern mit HTML darzustellen, braucht es nicht vieler Kenntnisse. Am einfachsten ist es den gewünschten Text zwischen zwei <p> Tags zu packen und schon wird er als Paragraph auf der Seite dargestellt. Doch wie schafft man es Text wie in einer Zeitung über mehrere Spalten hinweg darzustellen? Also so, dass der Text unten in der ersten Spalte endet und oben in der zweiten Spalte fortgeführt wird! Das ist mit HTML nicht möglich? Falsch! Mit dem neuen CSS3 Modul: Multi-column layout soll dies nun doch möglich werden. Und wer schon den neuen Browser Firefox 1.5 besitzt, kann dies gleich hier an dieser Stelle testen!

Anzahl der Spalten festlegen

Um festzulegen, mit wievielen Spalten ein Text dargestellt werden soll, braucht man nur folgende CSS Eigenschaft anzugeben: -moz-column-count. Wobei das Prefix -moz- speziell für den Firefox definiert wurde, da es sich hierbei noch nicht um einen endgültig anerkannten Standard handelt. Sollte sich dieser Standard durchsetzen, würde man das Prefix weglassen und nur noch column-count verwenden. Als Wert gibt man nun die Anzahl der Spalten an:

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Email mit PHP senden

Eine der häufigsten Tätigkeiten, die man im Internet macht ist mit Sicherheit das Versenden und Empfangen von Emails. Es ist nun mal die einfachste und häufig auch die schnellste Möglichkeit, mit anderen Personen über das Netz Kontakt aufzunehmen. Doch Email lässt sich nicht nur zum Plaudern mit Freunden nutzen, sondern bietet auch andere Vorteile. So lassen sich damit Newsletter an viele Mitglieder einer Site senden. Möglicherweise unter Verwendung von Emailadressen, die in einer Datenbank gespeichert sind.

Doch wie lassen sich Emails versenden, ohne ein Emailclient nutzen zu müssen? Schöner wäre es, wenn man dies einfach über ein Webinterface machen könnte. Und hier kommt nun PHP ins Spiel, denn PHP bietet von Haus aus eine einfache Funktion zum Versenden von Emails. Was alles notwendig ist, um diese Funktion nutzen zu können, werde ich in diesem Artikel näher vorstellen.

Email Setup in PHP

Damit sich Email in PHP nutzen lässt, müssen einige Einstellungen in PHP vorgenommen werden, sofern dies nicht schon standardmäßig vom Provider voreingestellt ist. Wer einen eigenen Server verwendet, sollte folgende Einstellungen in der php.ini überprüfen, bzw. richtig einstellen. Also einfach die Datei in einem normalen Texteditor öffnen und nach der Sektion [mail function] suchen. Dort befinden sich normalerweise drei Einstellungen. SMTP, sendmail_from und sendmail_path. Je nachdem ob ein Windows oder ein Linux Server verwendet wird, müssen hier andere Einstellungen vorgenommen werden. In Linux wird unter sendmail_path der Pfad zum Sendmail Programm eingetragen und unter Windows in SMTP der SMTP Server. Das ganze würde dann jeweils wie folgt aussehen:
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Identity 2.0 – eine zentrale Identität im Web

In seinem Blog chain relations schreibt Torsten Herrmann über den vergangenen Webmontag in Frankfurt. Dabeit geht er auch auf den Vortrag "Identity 2.0" von Lukas Rosenstock ein, in dem es um eine zentrale Identität im Internet geht:

Ich melde mich gerne überall extra an. Das erspart mir, dass ich über die Grenzen einer Website/eines Anbieters hinweg gescored werden kann. Ich weiß, in Consumer-Märkten können sich Marketing-Leute nichts besseres vorstellen, als Bürger finde ich die Vorstellung jedoch eher Furcht erregend. Denn wo die Daten am Ende landen oder ob sie vor fremden Zugriffen wirklich sicher sind, kann irgendwann relevant werden.

Dem kann ich auch nur zustimmen. Einerseits wäre es schon schön einen zentralen Dienst zu haben über den man sich überall anmelden kann. Nur der Bequemlichkeit wegen. Am besten mit einen Cookie welcher einem auch noch das Eingeben der Benutzerdaten erspart. Dies ist schön bei Google zu sehen, wo man sich nur einmal anmelden muß, z.B. bei Google Mail, und schon kann man auch auf den Google Calendar zugreifen. Warum dann nicht auch gleich automatisch bei del.icio.us angebmeldet sein?
Andererseits macht es mir jetzt schon Sorgen, dass Google anscheinend alle meine Bewegungen im Netz mitverfolgen kann. Bin ich bei Google angemeldet, kann Google auch ganz leicht sehen, welche Anwendungen ich von Google verwende. Das mitgespeichert wird, nach welchen Begriffen ich gesucht habe ist ja schon länger bekannt. Das nennt sich dann einfach "Search History". Aber wenn man bedenkt, dass in fast jeder Seite heute Google AdSense Werbung eingebunden ist, was sollte Google davon abhalten zu speichern, von welcher IP Adresse diese Werbungen auf welcher Seite aufgerufen wurden? Und da ich bei Google angemeldet bin, kann man der IP Adresse auch schnell einen Namen zuordnen. Und schon weiß Google ganz genau wofür ich mich interessiere, was ich kaufe und vieles mehr.
Nein, da stimme ich Torsten Herrmann zu, auch ich melde mich lieber überall selbst an. Soviel Zeit muß sein.

Das Problem mit scrip.aculo.us Effect.scroll()

Oliver Schwarz beschreibt in seinem Blog wie man "Unaufdringliches Scrollen in großen Webseiten" mit Hilfe von JavaScript umsetzen kann. Gemeint ist damit das Springen von einer Stelle einer bestimmten Seite zu einer anderen Stelle auf der selben Seite. Nur eben, dass der Browser nicht wirklich zur neuen Position springt, sondern weich dort hinscrollt.
Dies gelingt ihm unter Einsatz des JavaScript Frameworks prototype und der Effekt Bibliothek script.aculo.us. Letztere bietet eine Funktion Effect.scroll() an, um zu jeder beliebigen Position innerhalb einer Seite scrollen zu können.
Auch wenn es sich bei Olivers Lösung, welche auf der mediastyles Seite zu bewundern ist, um einen ansehnlichen Effekt handelt, sind in den Kommentaren zu seinem Blog-Eintrag einige wichtige Bemerkungen gemacht worden.
In einem Kommentar beschreibt Christine Kühnel das Problem des nicht mehr funktionierenden Back-Buttons.

"Der Scroll-Effekt ist ganz schön, hat aber einen Nachteil: Der Back-Button funktioniert nicht mehr wie gewohnt. Ich denke, viele Leute benutzen den ganz gern, um wieder nach oben zu springen."
"Es gibt zwar andere Möglichkeiten, wieder auf Anfang zu springen (Tasten z.B.), aber ich denke, ein wenig bedenklich ist es immer, wenn Browser-Standard-Verhalten beeinflusst wird..."

Damit spricht sie natürlich ein großes Problem bei vielen Webseiten/Webanwendungen an, welches sich auch besonders in AJAX Anwendungen wiederfinden lässt. In einem späteren Kommentar bietet sie aber auch gleich eine mögliche Lösung an. Durch ein Aufrufen des angesprungenen Ankers nach dem erfolgten Scrollen wird die URL im Browser geändert, was eine Verwendung des Back-Buttons wieder möglich macht. Allerdings sind dazu noch ein paar Tricks notwendig, welche dazu führen, das die Seite nach dem Scrollen kurz flackert, was den Effekt natürlich etwas unschön erscheinen lässt. Das Resultat ist auf dieser Testseite zu betrachten.

Hier muss meines Erachtens nach noch eine bessere Lösung gefunden werden. Auch wenn der Effekt schön anzusehen ist, sollte man es sich momentan besser zweimal überlegen, ob solch ein Scrolleffekt eine Seite wirklich besser benutzbar macht.

Neues Forum

Habe seit heute ein neues Forum installiert. Leider noch nicht mit den Beiträgen aus dem alten Forum. Aber ich arbeite dran. Schaut doch einfach schon mal rein ins Neue Forum! Dort findet Ihr noch mehr Informationen zum aktuellem Status.