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Archive for the ‘Ruby on Rails’ Category



6
Feb

IE 6 für Mac OS X

Wenn man wie ich als Ruby on Rails Entwickler unter Mac OS X arbeitet, dann kommt man früher oder später an den Punkt, wo man die Seite an der man arbeitet auch auf dem Internet Explorer testen möchte.

Leider hat sich Microsoft nicht dazu hinreißen lassen, seine neusten Browser auch für Mac OS X zu veröffentlichen, so dass man auf andere Wege und Mittel zurückgreifen muss.

Dual Boot mit BootCamp oder Virtual Machine?

Sicher, Apple bietet uns über BootCamp an, ein anderes Betriebsystem wie Windows XP auf einer zweiten Partition zu installieren. Hat man dies getan, kann man natürlich auch den Internet Explorer unter Windows verwenden.

Allerdings haben wir dadurch auch einige Nachteile, die natürlich nicht verschwiegen werden können. Zum einen müssen wir extra Festplattenplatz für die zweite Partition bereitstellen - Windows ist hier natürlich nicht besonders sparsam -, zum anderen können wir so immer nur ein Betriebssystem gleichzeitig laufen lassen. Was natürlich unpraktisch ist, wenn unsere Entwicklungsumgebung auf Mac OS X läuft.

Bleibt als weitere Möglichkeit noch, Windows in einer virtuellen Maschine zu installieren. Mit Parallels oder VMWare Fusion gibt es hier sehr gute Programme, die es uns sehr leicht machen, ein oder mehrere Betriebssysteme zu installieren und gleichzeitig mit Mac OS X laufen zu lassen.

Doch auch diese Möglichkeit fällt ins Wasser, wenn wir gar keine eigene (offizielle) Installations CD von Windows besitzen und uns auch nicht extra eine zulegen wollen, nur um etwas im Internet Explorer zu testen. Doch was bleibt uns nun noch übrig?

ies4osx - Der Internet Explorer für OS X

Ich weiß, ich weiß. Warum bin habe ich nicht gleich am Anfang erwähnt, das es doch einen Internet Explorer für Mac OS X gibt? Aber ich liebe es, ein wenig Spannung aufzubauen - und seien wir doch mal ehrlich, die Ungeduldigen unter euch haben die vorhergehenden Abschnitte sowieso übersprungen. (Was? Das stimmt wirklich? Dann schnell zurück und noch einmal von vorne lesen!)

Mike Kronenberg schien sich mal die gleichen Fragen gestellt zu haben. Warum kann ich keine Windows Anwendungen unter OS X laufen lassen? Also hat er sich hingesetzt und das Linux Wine Projekt - mit dem viele Windows Anwendungen unter Linux laufen können - auf Mac OS X portiert und als Darwine zur Verfügung gestellt. Dann ist er anscheinend auf das ies4linux Projekt gestoßen, mit dem es möglich war den Internet Explorer 6 mit Hilfe von Wine auf Linux zum Laufen zu bekommen. Dies hat er ebenfalls portiert und herausgekommen ist ies4osx! <tröte>TATAAA!</tröte>

Die Installation von ies4osx ist wirklich sehr einfach. Zuerst die aktuellen Versionen von Darwine und ies4osx herunterladen, Darwine in den Applications Ordner von OS X verschieben, den Installer von ies4osx ausführen und fertig. Der Installer lädt sich die benötigten Dateien herunter und legt eine lauffähige Version vom "Internet Explorer 6" auf dem Desktop ab.

Es ist sogar möglich, Flash, Java und den Mediaplayer 6.4 von Microsoft auf diesem IE 6 zu installieren.

Mein Fazit

Seit ich vom ies4osx Projekt erfahren habe, habe ich immer einen Internet Explorer bei mir auf meinem MacBook laufen und kann so jederzeit meine Seiten auch dort überprüfen. Sicherlich, der Internet Explorer für Mac OS X reagiert oft etwas träge und vor allem wenn Flash im Spiel ist, wird es richtig langsam, aber für den Zweck, meine Seiten im IE 6 zu testen, ist dies vollkommen ausreichend.

Leider gibt es momentan noch keine Version vom IE 7 oder IE 8 für Mac OS X, aber schauen wir mal, was die Zukunft so bringt.

Wie läuft es bei euch? Entwickelt ihr auch unter Mac OS X? Wenn ja, welche Lösungen habt ihr gefunden, um eure Seiten auch auf dem Internet Explorer zu testen?

24
Nov

Google Sitemaps mit Ruby on Rails erstellen

Wer sich bereits eingehender mit Ruby on Rails beschäftigt hat, der weiß dass dieses beliebte Framework einem viele Aufgaben von Haus aus abnimmt und diese vereinfacht.

In den Tagen des Social Webs gehört es unter anderem zu den häufigen Aufgaben eines Entwicklers, XML Dokumente zu generieren, oder APIs auf Basis von XML bereitzustellen. News wollen in Form von RSS oder Atom abonniert werden, Inhalte aus anderen Webangeboten über XML in die eigenen Seiten integriert werden.

XML ist also ziemlich wichtig und daher sollte das Erstellen und die Verarbeitung von XML mit einem Framework wie Ruby on Rails auch so einfach und unkompliziert wie möglich erfolgen.

Was ist Google Sitemaps?

Wie dies funktioniert und welche Schritte dafür notwendig sind, werde ich am Beispiel einer Google Sitemap für ein Blog zeigen. Google stellt mit Google Sitemaps eine Methode zur Verfügung, um neue Inhalte aus dynamischen Webseiten noch schneller in den Google Suchindex aufnehmen zu lassen. Dazu können Webseiten eine sitemap.xml Datei zur Verfügung stellen, welche in Form von XML Daten wie URL, Erstell- bzw. Updatedatum und eine Indizierungspriorität zu allen verfügbaren Seiten - in unserem Fall sind dies die Blogeinträge - enthalten kann.

Rails Generator hilft uns

Bei großen dynamischen Seiten ist es natürlich aufwendig, diese XML Datei immer von Hand zu pflegen, darum wollen wir diese mit den Mitteln von Ruby on Rails automatisch generieren lassen.
Überlegen wir doch erstmal, was wir alles für die geforderte Aufgabe benötigen. Wir brauchen einen Sitemap Controller mit einer index Action, welche wir aufrufen können und die dann schließlich das XML generiert. Also sollten wir zuerst diesen neuen Controller generieren lassen. Dies ist in Ruby on Rails mehr als einfach:

ruby script/generate controller Sitemap index

Dieser Komandozeilenaufruf nimmt uns diese Aufgabe ab. Der Rails Generator legt daraufhin mehrere Dateien an. Unter anderem den Controller sitemap_controller.rb mit der Action index und den View index.html.erb.

     exists  app/controllers/
exists  app/helpers/
create  app/views/sitemap
exists  test/functional/
create  app/controllers/sitemap_controller.rb
create  test/functional/sitemap_controller_test.rb
create  app/helpers/sitemap_helper.rb
create  app/views/sitemap/index.html.erb

Hier weiterlesen...

18
Aug

RubyOnRails – Framework auf Schienen

Vor kurzem bin ich auf die Seite RubyOnRails.com gestoßen, auf der ein Open Source Framework zur schnellen und unkomplizierten Erstellung von Web-Anwendungen in Ruby angeboten oder vielmehr angepriesen wird.
Zuerst dachte ich mir: "Okay, wieder so ein Hype der irgendwann wieder verschwinden wird." Schon zu oft wurde versprochen, dass dieses oder jendes Framework das einzig Wahre sei und es einem all die komplizierten Dinge abnehmen kann. Doch je mehr Frameworks ich mir angesehen und damit herumspielt habe, um so überzeugter bin ich, dass es nicht die Frameworks sind die einem Entwickler gute Anwendungen schreiben lassen, sondern das es die Fähigkeiten des Entwicklers selbst sind!
Doch RubyOnRails hat einen entscheidenen Unterschied zu all den anderen Frameworks. In einem Video auf der Webseite wird anhand eines Live Beispiels gezeigt, wie man innerhalb weniger Minuten ein lauffähiges Blog programmieren kann. Und schon allein das Zuschauen macht bei diesem Video Spaß! Keine trockenen Aussagen wie: "Klicke hier! Klicke da!", sondern: "Knack, Knack - Bums!" und fertig ist das Blog!
Allein dieses Video hat mich überzeugt, mir das Framework herunterzuladen und damit herumzuspielen. Und wirklich - innerhalb weniger Minuten habe ich mir eine kleine Web-Anwendung programmiert. Nichts Großes, aber gut genug um mir zu zeigen, welches Potenziel in diesem Framework steckt. Ohne sich um die komplizierten Programmteile einer Web-Anwendung kümmern zu müssen, gelingt es einem schnell zu funktionierenden Ergebnissen zu kommen.
Da ich in den letzen Monaten an meinem Online Veranstaltungs Kalender - Eventicus.de programmiert habe wurde mir klar, wie viel schneller ich die ganze Anwendung mit diesem Framework hätte schreiben können. Dinge wie Formular Handling, Datenbankabfragen und Workflow - alles wird einem abgenommen.
In der Zwischenzeit habe ich noch einige weitere Anwendungen geschrieben. Jedoch benutze ich nun nicht RubyOnRails dafür, sondern eine PHP Variante mit Namen Cake!
Demnächst werde ich an dieser Stelle auch ein paar der Anwendungen vorstellen. Ich hoffe sie gefallen euch genauso gut wie mir.

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