Nutze dein Chromebook zur Webentwicklung

Wer ein Chromebook besitzt und sich zudem mit der Entwicklung von Webanwendungen beschäftigt, wird sich irgendwann Gedanken dazu machen, wie man das Chromebook dafür nutzen könnte.

Von Hause aus ist ein Chromebook nicht mehr als ein Chrome Browser mit ein paar erweiterten Funktionen. Jedoch eignet es sich kaum für entwicklungstechnische Aufgaben. Es ist zwar nicht unmöglich, auf einem Chromebook zu programmieren, aber man stößt schnell an die Grenzen. Weiterlesen →

Alle benutzten IP Adressen eines Netzwerkes finden

Wer im Netz arbeitet, der muss sich auch ab und zu mit der Technik eines Netzwerkes auseinandersetzen. Da ich mir vor kurzem einen eigenen NAS Server aufgesetzt habe, bin ich an den Punkt gekommen, wo ich unbedingt alle verwendeten IP-Adressen in meinem privaten Netzwerk herausfinden musste.

Doch wie findet man diese heraus? Eine Möglichkeit ist es, auf den Netzwerkrouter zuzugreifen und sich dort alle verbundenen Clients anzeigen zu lassen. Wenn man jedoch keinen Zugriff auf den Router hat oder einfach keine Lust darauf hat, sich deswegen mit dem Router zu verbinden, kann auch folgenden einfachen Befehl verwenden:

nmap -sP 10.0.1.0/24

nmap prüft in diesem Fall alle Adressen die mit 10.0.1.xxx anfangen. Dies kann natürlich für jedes Netzwerk angepasst werden, z.B auf 192.168.0.0/24. Da nmap als Ausgabe mehr als nur die IP Adressen zurück gibt, schicke ich die Ausgabe des Programms noch durch grep um wirklich nur die IP-Adressen anzeigen zu lassen.

nmap -sP 10.0.1.0/24 | grep -oE '([[:digit:]]{1,3}\.){3}[[:digit:]]{1,3}'

Das Programm nmap ist dabei ein universelles Netzwerktool, welches vor allem in der Linux Welt zum Einsatz kommt. Wer jedoch, wie ich, mit einem MacBook arbeitet, der kann sich dieses Programm auch ganz einfach per Homebrew installieren.

brew install nmap

Wer Homebrew nicht verwendet oder nicht extra installieren möchte, kann sich natürlich auch die Sourcen von nmap herunterladen und selbst installieren.

Kennt ihr vielleicht noch einen anderen Weg, um alle benutzten IP-Adressen eines Netzwerkes herauszufinden?

ReFiddle – Reguläre Ausdrücke direkt im Browser testen

Egal in welcher Programmier- oder Scriptingsprache man programmiert, man wird früher oder später immer auf Reguläre Ausdrücke treffen.

Wenn man erst mal verstanden hat, wie diese funktionieren, weiß man was für ein mächtiges Werkzeug man damit in der Hand hat. Allerdings sind komplizierte Reguläre Ausdrücke nicht gerade einfach zu schreiben und zu testen.

Nun gibt es ein neues browserbasiertes Tool, mit dem sich Reguläre Ausdrücke sehr einfach und bequem schreiben und testen lassen.

ReFiddle - Reguläre Ausdrücke im Browser testen

ReFiddle (http://refiddle.com/) ist ganz ähnlich dem JavaScript Tool JsFiddle aufgebaut. Oben befindet sich ein Eingabefeld für den Regulären Ausdruck, darunter kann man einen beliebigen Text eingeben, auf den dieser Ausdruck angewendet werden soll.

Auf der Linken Seite lassen sich verschiedene Optionen einstellen um z.B. alle möglichen Treffer zu finden (Match all occurrences) oder um die Groß- und Kleinschreibung zu ignorieren (Ignore case). Außerdem lässt sich auswählen, für welche Sprache man den Regulären Ausdruck schreiben möchte. Momentan gibt es hier nur JavaScript, Ruby und .Net zur Auswahl.

Ich finde, dass ReFiddle das Zeug zu einem häufig genutzten Tool hat. Großartig ist, dass sich eigene erstellte Reguläre Ausdrücke mit anderen teilen lassen. Ich bin mir auch sicher, dass bald Unterstützung für weitere Sprachen folgen wird.

Was haltet ihr von diesem Tool? Werdet ihr es nutzen?

PHP Scripte regelmäßig per cronjob ausführen lassen

Heute möchte ich euch kurz zeigen, wie man PHP Scripte, die über einen Browser ausgeführt werden müssen, auch per Cronjob z.B. täglich ausführen lassen kann.

Nehmen wir an, wir haben ein PHP Script, dass über die folgende URL aufgerufen wird. Nehmen wir beispielsweise an, dieses Script leert den Cache unserer Anwendung. Die URL für das Script könnte demnach folgendermaßen aussehen:

http://www.meineseite.de/scripte/delete_cache.php

Um also den Cache zu leeren, können wir diese URL einfach im Browser aufrufen. Doch was machen wir, wenn wir das Script nun jeden Tag um 12:00 Uhr ausführen wollen?

Den Cron-Daemon nutzen

Wenn wir das Glück haben, per SSH auf den Server zugreifen zu können und möglicherweise sogar noch root Rechte besitzen, können wir hierfür einen Cronjob für den Cron-Daemon erstellen. Was genau der Cron-Daemon ist, erfahrt ihr hier:

"Der Cron-Daemon ist ein Dienst, der automatisch Skripte und Programme zu vorgegebenen Zeiten, also chronologisch, starten kann. Der auszuführende Befehl wird in einer Tabelle, der crontab, gespeichert. Es gibt systemweite Crontabs, die nur mit root-Rechten bearbeitet werden können, zusätzlich kann jeder Benutzer seine eigene Crontab erstellen."
Source: http://wiki.ubuntuusers.de/Cron

Das bedeutet also, dass wir die Tabelle mit den Cronjob Befehlen bearbeiten müssen und unser Script dort eintragen. Unter Ubuntu funktioniert dies so.

crontab -e

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Ruby on Rails auf Ubuntu 11.10 installieren

Seit einigen Tagen (Oktober 2011) ist die neuste Version von Ubuntu zum Download freigegeben. Ubuntu 11.10 oder auch Oneiric Ocelot genannt, ist ein wirklich ausgereiftes und leicht zu bedienendes Linux Betriebssystem, welches kostenlos zum Download bereit steht. Da Linux schon von Natur aus viele Funktionen und Helfer für Programmierer bereit hält, eignet es sich auch hervorragend zur Entwicklung von Ruby on Rails Anwendungen.

Ruby on Rails hingegen ist derzeit eines der populärsten und produktivsten OpenSource Frameworks, mit dem sich sehr schnell umfangreiche Webanwendungen erstellen lassen. Wer schon damit gearbeitet hat, weiß wieviel Spaß es machen kann.

Ruby selbst ist eine Scriptsprache, wie z.B. auch PHP eine Scriptsprache ist. Ruby wurde jedoch von Grund auf mit dem Ziel entwickelt, leicht verständlich zu sein und eine schnelle Entwicklung damit zu ermöglichen.

Ubuntu für Rails vorbereiten

Damit wir das Rails Framework unter Ubuntu 11.10 verwenden können, müssen wir zuerst Ruby installieren. Von Haus aus ist Ubuntu noch nicht mit Ruby ausgestattet, jedoch läßt sich dieses (und auch andere Programmiersprachen) sehr leicht nachträglich installieren.

Hierzu muss man wissen, dass es verschiedene Versionen von Ruby gibt. Ältere Versionen von Ruby on Rails haben hauptsächlich auf die Ruby Version 1.8.7 gesetzt. Die neusten Ruby on Rails Versionen ab 3.0 verwenden jedoch bevorzugt Ruby Version 1.9.2. Um unser System also für die Zukunft vorzubereiten, werden wir auf den Ruby Versions Manager (RVM) setzen, mit dem es möglich ist jede beliebige Ruby Version zu installieren und auch bequem zwischen diesen zu wechseln.

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Kittyfier Bookmarklet – Süße Kätzchen überall

Was passiert, wenn man sich als Programmierer mal etwas vom normalen Arbeitsstress ablenken will? Man programmiert etwas, dass Spaß macht.

Auf genau diese Weise ist auch dieses Bookmarklet entstanden. Es wandelt einfach alle per IMG HTML-Tag eingebundene Bilder einer Seite in Bilder mit niedlichen kleinen Katzen um. Um zu sehen, was es macht, einfach den folgenden Link in die Bookmark-Leiste eures Browsers ziehen und auf einer beliebigen Seite mit Bildern ausprobieren!

Kittyfier Bookmarklet

Wer es gleich hier auf dieser Seite testen möchte, kann auch einfach nur den Link anklicken.

Hier sind ein paar zufällige Bilder zum Testen.

Flowersflowers and bokehMacro flower experimentFire-tree flower oppening, Tulipa africana, bisnagueira (Spathodea campanulata). Ceret park São Paulo Brasil. African native

Wer wissen möchte, wie das Kittyfier Bookmarklet funktioniert, kann sich den kompletten Code hier ansehen. Eigentlich nichts besonderes:

var images = document.images; 
var icount = 0; 
for(var i = 0; i < images.length; i++) { 
var img = images.item(i);
if (img.width > 20 && img.height > 20) { 
img.src = "http://placekitten.com/"+img.width+"/"+img.height+"?image="+icount; 
icount++;if(icount > 16){icount=0;}
} 
}

Wie man sehen kann, verwende ich den Placekitten Service, welcher es einem erlaubt durch Angabe von Höhe und Breite beliebig große Katzenbilder zu generieren um diese als Platzhalter in die eigenen Entwürfe einzubauen. Dies ist vor allem dann praktisch, wenn man nur mal schnell ein HTML Layout testen möchte, aber noch keine passenden Bilder hat.

Ich hoffe ihr habt Spaß an diesem kleinen Script und ich freue mich über eure Kommentare.