RubyOnRails – Framework auf Schienen

Vor kurzem bin ich auf die Seite RubyOnRails.com gestoßen, auf der ein Open Source Framework zur schnellen und unkomplizierten Erstellung von Web-Anwendungen in Ruby angeboten oder vielmehr angepriesen wird.
Zuerst dachte ich mir: "Okay, wieder so ein Hype der irgendwann wieder verschwinden wird." Schon zu oft wurde versprochen, dass dieses oder jendes Framework das einzig Wahre sei und es einem all die komplizierten Dinge abnehmen kann. Doch je mehr Frameworks ich mir angesehen und damit herumspielt habe, um so überzeugter bin ich, dass es nicht die Frameworks sind die einem Entwickler gute Anwendungen schreiben lassen, sondern das es die Fähigkeiten des Entwicklers selbst sind!
Doch RubyOnRails hat einen entscheidenen Unterschied zu all den anderen Frameworks. In einem Video auf der Webseite wird anhand eines Live Beispiels gezeigt, wie man innerhalb weniger Minuten ein lauffähiges Blog programmieren kann. Und schon allein das Zuschauen macht bei diesem Video Spaß! Keine trockenen Aussagen wie: "Klicke hier! Klicke da!", sondern: "Knack, Knack - Bums!" und fertig ist das Blog!
Allein dieses Video hat mich überzeugt, mir das Framework herunterzuladen und damit herumzuspielen. Und wirklich - innerhalb weniger Minuten habe ich mir eine kleine Web-Anwendung programmiert. Nichts Großes, aber gut genug um mir zu zeigen, welches Potenziel in diesem Framework steckt. Ohne sich um die komplizierten Programmteile einer Web-Anwendung kümmern zu müssen, gelingt es einem schnell zu funktionierenden Ergebnissen zu kommen.
Da ich in den letzen Monaten an meinem Online Veranstaltungs Kalender - Eventicus.de programmiert habe wurde mir klar, wie viel schneller ich die ganze Anwendung mit diesem Framework hätte schreiben können. Dinge wie Formular Handling, Datenbankabfragen und Workflow - alles wird einem abgenommen.
In der Zwischenzeit habe ich noch einige weitere Anwendungen geschrieben. Jedoch benutze ich nun nicht RubyOnRails dafür, sondern eine PHP Variante mit Namen Cake!
Demnächst werde ich an dieser Stelle auch ein paar der Anwendungen vorstellen. Ich hoffe sie gefallen euch genauso gut wie mir.

Wie errichte ich eine Online Community?

Immer wieder hört man von vielen Seiten, daß für eine erfolgreiche Website eine lebendige Online Community notwendig ist. Man könnte also davon ausgehen, daß man nur ein Forum und einen Chat zu installieren braucht um sich dann zurückzulehnen und zu beobachten, wie die Zahl der Besucher steigt. Doch eine gute Online Community ist mehr als nur das.

Was ist eine Community?

Eine Community kann man als eine Gruppe von Menschen mit gemeinsamen Interessen bezeichnen, die sich an einem Ort treffen um sich gegenseitig auszutauschen.

Auf das Internet übertragen kann man also die Menschen, die auf grund gleicher Interessen eine bestimmte Website aufsuchen, als Online Community bezeichnen.

Wozu brauche ich eine Community?

Sobald Menschen auf meine Seite kommen habe ich also eine Art Community. Warum muß dann erst eine Comminity errichten? Das Internet ist meist ein unpersönlicher Ort. Besucher einer Website wissen häufig gar nicht, das sich auch noch andere Besucher mit den gleichen Interessen auf der selben Seite befinden. Wenn man jedoch eine eigene Community errichtet, haben die Besucher die Chance mit anderen Besuchern in Kontakt zu treten und sich mit anderen auszutauschen. Die Website gewinnt mit seinen Besuchern an Persönlichkeit und diese werden wieder kommen.

Obwohl es keine sichere Methode gibt, um den Geist einer lebendigen Community heraufzubeschwören, so gibt es doch verschiedene Tools um die Entstehung einer Online Community zu begünstigen.

Weiterlesen →

Runde Tabellen mit Mozilla

In einem meiner ersten Artikel beschrieb ich, wie man seine Tabellen mit einfachen, runden Ecken versehen kann. Alles was man damals dazu benötigte waren vier Grafiken. Für jede runde Ecke eine.

Doch inzwischen sind einige Winter durchs Land gezogen und ich habe mich gefragt, ob es nicht doch eine andere, leichtere Möglichkeit geben könnte. Und siehe da, eine kurze Suche im Netz brachte mich auf den richtigen Weg!

CSS3 ist die Antwort!

In CSS3 sind einige Erweiterungen zum aktuellen Standard CSS2 vorgesehen, unter anderm auch die Möglichkeit runde Ecken darstellen zu können. Das CSS3 Modul: Border existiert momentan jedoch nur als Arbeitspapier (Working Draft) des W3C. Jedoch hat sich Mozilla einiger dieser Erweiterungen angenommen und schon als vorläufige Erweiterung (Proprietary Extensions) umgesetzt. Diese werden durch ein vorangestelltest -moz- gekennzeichnet. Bei einer dieser Erweiterungen handelt es sich um -moz-border-radius. Und eben diese benötigen für unsere runden Ecken!
Weiterlesen →

Sortiertbare Listen mit Javascript per Drag and Drop

Simon Cozens hat ein Javascript veröffentlicht, mit dem es möglich ist Listenelemente per Drag and Drop in der Reihenfolge zu ändern.

Es basiert auf DOM und einem DOM-Drag Script von Youngpup.

Momentan funktioniert das Script nur im Mozilla Browser richtig, aber ich denke es läßt sich auch so anpassen, das es in anderen Browsern funktioniert.

Dieses Script könnte sicher viele Anwendungsgebiete in Webapplikationen finden. Denkbar wäre auch Zeilen einer Tabelle umzusortieren oder gar ganze Webseitenregionen...

Ein ähnliches Script findet sich auf dhtmlkitchen.com mit dem es möglich ist Elmente sowohl per Maus als auch über die Tastatur in ihrer Reihenfolge zu ändern.

mProjector – FlashMX basierte Windowsapplikationen erstellen

Ich bin gerade auf eine interessante Anwendung gestoßen, mit der es möglich ist Flash Anwendungungen in voll funktionsfähige Windows Anwendungen umzuwandeln. mProjector bietet viele interessante Features wie rahmenlose Fenster, Zugriff auf die Windows API und vieles mehr.

Auch wenn es nicht kostenlos ist, so ist es doch eine sehr interessante Anwendung um Flash aus der Browserwelt auf den Desktop zu holen. Und das beste ist, man braucht nicht eine neue Sprache wie C++ zu lernen, sondern kann einfach mit ActionScript programmieren.