Google Sitemaps mit Ruby on Rails erstellen

Wer sich bereits eingehender mit Ruby on Rails beschäftigt hat, der weiß dass dieses beliebte Framework einem viele Aufgaben von Haus aus abnimmt und diese vereinfacht.

In den Tagen des Social Webs gehört es unter anderem zu den häufigen Aufgaben eines Entwicklers, XML Dokumente zu generieren, oder APIs auf Basis von XML bereitzustellen. News wollen in Form von RSS oder Atom abonniert werden, Inhalte aus anderen Webangeboten über XML in die eigenen Seiten integriert werden.

XML ist also ziemlich wichtig und daher sollte das Erstellen und die Verarbeitung von XML mit einem Framework wie Ruby on Rails auch so einfach und unkompliziert wie möglich erfolgen.

Was ist Google Sitemaps?

Wie dies funktioniert und welche Schritte dafür notwendig sind, werde ich am Beispiel einer Google Sitemap für ein Blog zeigen. Google stellt mit Google Sitemaps eine Methode zur Verfügung, um neue Inhalte aus dynamischen Webseiten noch schneller in den Google Suchindex aufnehmen zu lassen. Dazu können Webseiten eine sitemap.xml Datei zur Verfügung stellen, welche in Form von XML Daten wie URL, Erstell- bzw. Updatedatum und eine Indizierungspriorität zu allen verfügbaren Seiten - in unserem Fall sind dies die Blogeinträge - enthalten kann.

Rails Generator hilft uns

Bei großen dynamischen Seiten ist es natürlich aufwendig, diese XML Datei immer von Hand zu pflegen, darum wollen wir diese mit den Mitteln von Ruby on Rails automatisch generieren lassen.
Überlegen wir doch erstmal, was wir alles für die geforderte Aufgabe benötigen. Wir brauchen einen Sitemap Controller mit einer index Action, welche wir aufrufen können und die dann schließlich das XML generiert. Also sollten wir zuerst diesen neuen Controller generieren lassen. Dies ist in Ruby on Rails mehr als einfach:

ruby script/generate controller Sitemap index

Dieser Komandozeilenaufruf nimmt uns diese Aufgabe ab. Der Rails Generator legt daraufhin mehrere Dateien an. Unter anderem den Controller sitemap_controller.rb mit der Action index und den View index.html.erb.

     exists  app/controllers/
exists  app/helpers/
create  app/views/sitemap
exists  test/functional/
create  app/controllers/sitemap_controller.rb
create  test/functional/sitemap_controller_test.rb
create  app/helpers/sitemap_helper.rb
create  app/views/sitemap/index.html.erb

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founder.ch – Neue Blogging Plattform für Startups

[Trigami-Review]

Ich möchte euch heute mit founder.ch eine neue Blogging Plattform für Gründer, Startups und Interessierte vorstellen. Wer sich für das Internet im Allgemeinen und für die Webentwicklung im Speziellen interessiert, wird früher oder später auch mit den verschiedensten Internet-Startups in Berührung kommen. Sei es, weil man sich bei solch einem Startup als aktiver Nutzer registriert hat, oder aber weil man selbst für ein Startup arbeitet, ein Startup gegründet hat oder mit dem Gedanken spielt, ein neues Startup zu gründen.

Wenn Ihr euch selbst einer dieser Gruppen zuordnen könnt, dann solltet ihr auf jeden Fall auch mal einen genaueren Blick auf founder.ch werfen.

Was genau ist founder.ch?

Bei der Masse an neuen Startups, die täglich gegründet werden, ist es schwierig aus eben dieser Masse hervorzustechen. Viele dieser neuen Unternehmen sind auf der Suche nach Möglichkeiten, um das eigene Produkt einem breiteren Publikum vorzustellen und das Interesse von möglichen Investoren zu wecken.

Genau hier kommt founder.ch in's Spiel. founder.ch bietet diesen Startups eine Plattform, auf der diese in Form von Blogbeiträgen Neuigkeiten und Informationen über die eigenen Projekte veröffentlichen können. Hierbei liegt der Focus vor allem auf interessanten Videobeiträgen über die Unternehmen.

Wer steht hinter founder.ch?

Hinter dem Projekt stehen Martin Saidler, Thomas Czekala und David Dostal. Alle drei keine unbekannten Namen, so ist Martin Saidler z.B. ehemaliger Miteigentümer der Scout24 AG, der Thomas Czekala ebenfalls als Gesellschafter angehörte,  und Gründer der Centralway Holding AG.

Unterstützung für ambitionierte Startups und Later Stage Unternehmen

Nach einer Reihe erfolgreicher eigener Startups und Gründungen (u.a. Scout24 ) will founder.ch die erworbenen Erfahrungen weitergeben und unterstützt ambitionierte Startups und Later Stage Unternehmen bei Finanzierung, Marketing, Aufbau einer erfolgreichen Organisation sowie bei der Entwicklung einer Exit-Strategie.

Startups können einfach eine kurze Beschreibung oder Präsentation ihrer Geschäftsidee an founder.ch senden und werden nach einem Auswahlverfahren in die Liste der unterstützen Startups aufgenommen.

In dieser Liste tummelt sich bereits schon das eine oder andere interessante Startup und es ist zu erwarten, dass sich diese Liste in naher Zukunft stark vergrößern wird.

Fazit

Da ich in wenigen Tagen ebenfalls meinen Einstand bei einem aufstrebenden Startup geben werde, rücken solche Angebote wie die von founder.ch natürlich immer stärker in mein Blickfeld. Jeder der selbst ein Startup gegründet hat weiß, wie schwierig es ist dieses zum Erfolg zu bringen. Oft fehlen wichtige Erfahrungen und Informationen, die einem dabei helfen erfolgreich zu werden. Gründer wissen man wie hart man daran arbeiten muss, um das eigene Produkt bekannt zu machen und Andere für die eigenen Ideen zu gewinnen. Gerade hier bietet founder.ch eine sehr gute Basis und könnte ein Sprungbrett für das eine oder andere Startup werden.

Hierarchische Menüs mit CSS erstellen

Eines der wichtigsten Elemente eines Webauftritts ist das Menü. Das Menü hilft dem Nutzer dabei, sich in komplizierten Seitenstrukturen zurechtzufinden und um schnell an jeden gewünschten Punkt in dieser Hierarchie springen zu können.

Auf vielen Seiten werden immer noch Navigationsmenüs verwendet, welche vollständig auf JavaScript aufbauen und bei ausgeschaltetem JavaScript nicht mehr funktionieren. Solche Seiten sind dann für Nutzer mit Behinderungen meistens nicht mehr bedienbar.

Das barrierefreie CSS Menü

In diesem Beitrag möchte ich euch zeigen, dass man Menüs auch auf behindertengerechte und barrierefreie Weise erstellen kann. Ziel ist es ein Menü zu bauen, dass nur auf aktuellen Standards wie HTML und CSS beruht und keine Verwendung von JavaScript macht. So soll es möglich sein, dass Menü auch dann noch bedienen zu können, wenn der Nutzer JavaScript oder gar CSS im Browser ausgeschaltet hat.

So sieht das fertige Menü aus

Hier könnt Ihr schon einmal sehen, wie das Menü aussehen wird. (Wird im IE6 als vertikales Menü angezeigt, während es alle modernen Browser als Drop Down Menü angezeigen.)
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Google Chrome – Der neue Browser

Es wurde schon seit längerem gemunkelt, dass auch Google sich am Browser War beteiligen möchte. Nun ist es endlich so weit - Google gibt seinen eigenen Open Source Browser mit dem Namen Google Chrome zum Download frei.

Der Browser wurde von Grund auf neu konzipiert und mit Blick auf Schnelligkeit und Sicherheit hin entwickelt. Der Code des Browsers beruht zum Teil auf Mozilla Firefox und WebKit, der Open Source Browser Engine, auf der auch der Safari Browser aufbaut. Dadurch soll eine Standard konforme Darstellung aller Webseiten sichergestellt werden.

Allerdings verfolgt Google mit seinem Browser hohe Ziele, denn man will nicht nur einen weiteren Browser anbieten, sondern einen Browser der auf komplett neuen Prinzipien und Technologien beruht:

"Es ist uns gelungen, die Grundlage für einen Browser zu schaffen, der die heutigen komplexen Webanwendungen viel besser ausführen kann. Indem jeder Tab isoliert arbeitet, greift der Ausfall eines Tabs nicht auf andere über. Zudem bietet Google Chrome durch die jeweilig isolierten Tabs einen verbesserten Schutz vor bösartigen Webseiten. Neben der Schnelligkeit und Reaktionsfähigkeit des Browsers, haben wir zudem eine neue leistungsfähigere JavaScript-Engine namens V8 gebaut, die die nächste Generation von Webanwendungen antreiben wird, die von heutigen Browsern gar nicht ausgeführt werden können."
http://www.google.com/chrome/intl/de/why.html?hl=de

In einem interessanten Comic, welcher von Google veröffentlicht wurde, werden von den Google Mitarbeitern die einzelnen Funktionen vorgestellt.

Google Chrome befindet sich momentan noch in einer Beta Phase und es ist bestimmt noch mit einigen Fehlern und Unstimmigkeiten zu rechnen. Aber durch die geballte Marktmacht von Google, wird sich der neue Browser sicherlich schnell verbreiten, wodurch solche Fehler schnell gefunden und behoben werden können.

Da der Browser Open Source ist, können seine Bestandteile auch in anderen Projekten verwendet und von externen Programmierern erweitert oder fehlerbereinigt werden.

Ich bin gespannt, wie schnell sich dieser neue Browser durchsetzen wird und wie schnell er Marktanteile anderer Browser übernehmen kann.

Nils wartet bis September

Und wir dürfen Ihn dabei beobachten.

Eine wirklich klevere Aktion. Big Brother auf Ikea-Art. Wer schon immer mal wissen wollte, wie jemand sein Zimmer neu einrichtet, kann dies hier rund um die Uhr beobachten. Wer möchte, kann auch interaktiv eingreifen. Nils ist per Telefon, Email und Post erreichbar. Selbst eine Twitter Account wurde eingerichtet.

Aber genug der Worte. Zuschauen!

CSS 3: Rotating Image Gallery

I've played a little bit with WebKit's new CSS 3 features such as CSS transform and CSS transition and I came up with a funny Rotating Image Gallery.

You need the latest nightly build of WebKit to see the effects in action. But you can also watch it as a video on YouTube:

Go to the original Rotating Image Gallery to try for yourself and look at the source code to see how it was made.

I'll give you a more detailed description of those new CSS effects in an upcoming post, so check back later.