Meta-Description: Wie wichtig ist sie wirklich?

Wer sich mit Suchmaschinenoptimierung (SEO) beschäftigt, der wird auf jeden Fall auch schon mal etwas von Meta-Tags gehört haben. Meta-Tags beschreiben unter anderem den Inhalt einer Webseite genauer. Sie geben vor allem den Suchmaschinen ein paar Hinweise darüber, was in einer bestimmten Seite zu finden ist.

Die bekanntesten Meta-Tags

Die bekanntesten Meta-Tags sind hier sicherlich Meta-Description:

<meta name="description" content="Das Meta-Description Tag
enthält eine kurze Beschreibung vom Inhalt einer Webseite." />

und Meta-Keywords:

<meta name="keywords" content="meta-tags,html,suchmaschinen,
optimierung,seo" />

Allerdings ist Meta-Keywords in den Anfangsjahren des Webs massiv missbraucht worden - um bei möglichst vielen Suchanfragen gelistet zu werden, waren viele Webmaster dazu übergegangen, eine riesige Liste an verschiedenen Keywords in dieses Tag einzutragen, auch wenn diese absolut nichts mit dem eigentlichen Inhalt der Seiten zu tun hatten. Daher wird dieses Tag heute von den Suchmaschinen nur noch sehr vorsichtig betrachtet und ausgewertet.

Eine gute Meta Beschreibung ist wichtig

Anders ist dies bei dem Meta-Description Tag. Dieses Tag hat auch heute noch eine sehr große Bedeutung und wird von vielen Suchmaschinen ausgewertet. Je nach Art der Suchanfrage, wird der Inhalt dieses Tags auch gerne mal als Textauszug unter dem Suchergebnis angezeigt.

Meta-Description Tag in Suchergebnissen

Der Grund dafür ist, dass die Suchmaschinen den ersten Text, der auf einer HTML Seite gefunden wird, sehr hoch bewerten. Hat man das Meta-Description Tag eingebunden, enthält dieses den ersten Textinhalt, den die Suchmaschine sehen kann. Wird es weggelassen, kann es daher sein, dass statt dessen der Inhalt der Navigation angezeigt wird - wenn diese an erster Stelle in einer Seite steht.

Wie sollte eine gute Beschreibung aussehen?

Wenn man sich mal die Suchergebnisse von Google genauer anschaut, dann kann man erkennen, dass die Textauszüge meistens eine Länge von etwa 160 Zeichen haben - also etwa die Länge einer SMS. Daher sollte man auch möglichst nicht mehr Text in das Meta-Description Tag schreiben, denn je weniger Text in der Beschreibung steht, um so höher wird jedes einzelne dort enthaltene Wort bewertet werden.

Kurz gesagt: die Beschreibung sollte den Inhalt der Seite so genau wie möglich und in kurzer Form wiedergeben.

Google gibt in seiner Webmaster Hilfe dazu sehr gute Hinweise und Tipps.

Ich selbst habe auf webmatze.de leider bisher den Fehler gemacht, auf jeder Seite den gleichen Text in der Meta-Description zu verwenden. Ergebnis ist, dass nun in jedem Suchergebnis, wo webmatze.de auftaucht, der gleiche Textausschnitt angezeigt wird.

Werde mich also hinsetzen und für jeden Blogeintrag eine kurze Beschreibung anfertigen müssen. Und ich möchte gar nicht daran denken, dass es auf webmatze.de bereits über 300 Blogbeiträge gibt...

Zanmantou – Der neue Flash MP3 Player

Vor ein paar Jahren wollte ich in eine meiner Seiten einen MP3 Song einbinden und habe mich darauf hin auf die Suche nach einem geeigneten Player gemacht.

Auf meiner Suche bin ich auf einige mehr oder weniger gute Player gestoßen, aber keiner konnte es mir wirklich recht machen. Vor allem hat mich an den meisten Playern gestört, dass sich diese vom Design her nicht anpassen ließen - aber so war ich es vom guten, alten Winamp Player gewohnt.

Also begann ich damit, mir einen eigenen MP3 Player in Macromedia Adobe Flash zu programmieren.

Der WMPlayer war geboren

Das Design ließ sich beliebig über eine XML Konfiguration definieren und mit eigenen Grafiken anpassen. Das Ganze ließ sich dann als Skin verwenden. Man konnte durchaus verschiedene Skins erstellen und je nach Anlass verwenden.

Hier sind zwei Beispiele für den Player mit Skin zu sehen:

Zusätzlich konnte der Player auch über eine JavaScript API gesteuert werden. Dies war vor allem dann von Vorteil, wenn man den Player unsichtbar in die Seite integrieren wollte.

Nachdem ich den Player auf der alten Version von webmatze.de veröffentlicht hatte, ist er sehr schnell von vielen Besuchern heruntergeladen und auf den verschiedensten Seiten integriert worden. Natürlich gab es auch noch einige Bugs, auf die ich hingewiesen wurde. Mit der Zeit wurden außerdem immer mehr Wünsche für neue Funktionen zusammengetragen, welche ich auch teilweise umgesetzt habe.

Zanmantou tritt die Nachfolge an

Leider hat mir dann zuletzt immer mehr die Zeit gefehlt, um mich mit der Weiterentwicklung des Players zu beschäftigen. Also habe ich den Code veröffentlicht und mich nach Programmierern umgesehen, welche das Projekt weiterführen wollten. Zum Glück konnte ich mit Andi Dittrich, auch bekannt als XAOS aus Webmatze's Webmaster Forum, einen begabten Flash-Programmierer finden, der mir einen Großteil der Supportanfragen abnahm und schließlich auch die Weiterentwicklung des Players übernahm.

Herausgekommen ist dabei eine komplett überarbeitete Version des MP3 Flash Players, welcher von da an auf den Namen Xanmantou getauft wurde. In der aktuellen Version kann dieser sogar Videos abspielen und lässt sich ebenfalls über eine umfangreiche JavaScript API steuern.

Und da aus dem MP3 Player, welchen ich nur als kleines Spielzeug entwickelt hatte, ein richtig eigenständiges Programm geworden war, musste auch eine eigene Seite für den Player her. Seit März 2007 ist der Player unter http://zanmantou.voodoon.com/ http://zanmantou.a3non.org/zu finden.

Die Seite - ebenfalls von Andi erstellt - bietet alle Informationen und Tutorials zum Zanmantou Player und informiert ständig über neue Versionen und Updates.

Wenn Ihr also auf der Suche nach einem richtig guten Flash MP3 und Video Player für eure eigenen Seiten und Projekte seit, dann schaut einfach mal beim Zanmantou Player vorbei!

Fallstudie: Die Wahl der richtigen Nische

Wie ich vor ein paar Beiträgen angekündigt habe, werde ich dir anhand einer Fallstudie zeigen, wie man mit einfachen aber wirkungsvollen Schritten einen erfolgreichen Webauftritt errichten kann. Und um dies noch ein wenig interessanter zu gestalten, habe ich als zusätzliches Ziel ausgerufen, mit dieser Seite innerhalb von einem Jahr monatlich mindestens 100 Euro verdienen zu wollen. Der Verdienst ist natürlich nicht der einzige Punkt, an dem sich der Erfolg einer Seite messen lässt - aber im Rahmen dieser Studie möglicherweise auch nicht ganz uninteressant.

In den folgenden Beiträgen werde ich dir Schritt für Schritt zu zeigen, wie ich dabei vorgehe und welche Tricks ich anwende, um das gesetzte Ziel zu erreichen. So kannst du dies jederzeit in deinen eigenen Projekten nachvollziehen.

Wo soll ich starten?

Was ist der erste Schritt, wenn du einen neuen Webauftritt planst? Du kaufst dir einen neue Domain mit einem schönen Namen und beginnst damit, sie mit Inhalten zu füllen?

Falsch! Das sollte nie der erste Schritt sein.

Bevor ich damit anfange, mach ich mir zuerst Gedanken darüber, in welcher Nische ich meine Seite überhaupt positionieren will.

Warum brauche ich eine passende Nische?

Stellen wir uns einmal folgende Situation vor: Wir planen einen neuen Webauftritt zum Thema 'Schuhe'. Wir wollen dort viele interessante Beiträge schreiben und über einen angebundenen Onlineshop verschiedene Schuhe verkaufen. Doch wie können wir garantieren, dass auch viele Besucher unsere Seite finden werden? Eine schnelle Suche unter Google mit dem Suchbegriff 'Schuhe' bringt über 1.400.000 Ergebnisse. Die Wahrscheinlichkeit dort unter die vorderen Ergebnisse zu kommen, ist ziemlich gering.

Als Alternative können wir z.B. über Google Adsense Werbung schalten. Aber dort tummeln sich schon sehr viele andere Anbieter, welche unter dem Suchbegriff 'Schuhe' Werbung geschaltet haben. Um hier also an vorderster Stelle zu stehen, müssten wir schon sehr viel für jeden Klick zahlen, da bei Google Adsense pro Klick auf eine Anzeige abgerechnet wird. Je mehr man pro Klick bietet, umso höher erscheint die eigene Anzeige dabei auf Googles Suchergebnisseiten. Wir hätten dabei allerdings wenige Chancen, da die großen Anbieter mit Ihren großen Etats jederzeit mehr bieten können, um wieder weiter vorne zu stehen.

Wir brauchen also eine andere Strategie.

Statt uns in einem allgemeinen Markt mit den Großen zu messen, werden wir uns auf eine kleinere Nische in diesem Markt konzentrieren. Wir können uns auf eine bestimmte Marke beschränken, oder statt Schuhe bestimmtes Zubehör für Schuhe anbieten.

Aber eine gute Nische ist erst dann gut, wenn sich in ihr wenig oder keine weiteren Nischen finden lassen und in der es so gut wie keine Mitbewerber gibt.

Bei den Schuhmarken ist es schwierig, eine bestimmt Marke zu finden, die noch nicht von den großen Anbietern beworben wird. Eine Suche nach "Adidas Schuhe" bringt dies schnell zu Tage. Viel interessanter könnte hier jedoch der Bereich Schuhzubehör zu sein. Was ist zum Beispiel mit Schnürsenkeln? Es klinkt vielleicht komisch, aber dies könnte möglicherweise eine Nische sein, in der es noch nicht so viel Konkurrenz gibt.

Warum eine gute Nische sehr wertvoll ist.

Ich will es mal so erklären: Jemand, der im Internet nach einem ganz spezifischen Nischenprodukt sucht, der tut dies, weil er genau weiß was er braucht und weil er nach einem Anbieter sucht der genau dieses Produkt oder diese Informationen anbietet. Da wir uns auf diese spezielle Nische konzentriert haben, wird er viel eher auf uns aufmerksam werden und sehr wahrscheinlich auch bei uns kaufen oder unsere Inhalte lesen.

Im Gegensatz dazu wird Jemand, der nur nach allgemeinen Begriffen sucht, noch keine genaue Vorstellung davon haben, was er überhaupt sucht. Die Wahrscheinlichkeit, dass solch ein Kunde auf unsere Seite kommt und etwas kauft ist viel geringer! Und von diesem Typ unentschlossenen Kunden gibt es einige!

Durch die Wahl unserer Nische haben wir diese Unentschlossenen ausgefiltert und greifen dafür exakt die Kunden ab, welche sich genau für unsere Produkte interessieren.

Man kann also sagen dass eine gute Nische ein Filter ist, der uns dabei hilft die richtigen Kunden auf unser Angebot zu leiten.

Wie finde ich die besten Nischen?

Unser Beispiel mit den Schnürsenkeln ist möglicherweise noch gar nicht die beste Nische. Die Suche nach einer wirklich idealen Nische ist nämlich sehr schwierig. Zum Glück gibt es im Internet viele frei zugängliche Tools, welche uns bei diesem Prozess helfen. Um welche Tools es sich dabei handelt, und wie man damit richtig umgeht, werde ich dir im nächsten Teil unserer Fallstudie zeigen. Dann werde ich auch festlegen, in welche Nische ich den Webauftritt dieser Studie positionieren werde.

Mach es jetzt! Sofort!

Ist es nicht jeden von uns schon einmal so gegangen? Wir haben einen wirklich guten Einfall oder eine einzigartige Idee und wir sagen uns: "Das muss ich unbedingt mal machen!". Unbedingt! Aber nicht jetzt. Das hat noch Zeit. Die Idee habe ich ja im Hinterkopf. Aber bald werde ich mich auf jeden Fall daransetzen und die Idee in die Tat umsetzen...

Und wie sieht es dann ein wenig später mit der Idee aus? Wahrscheinlich vergessen. Höchstwahrscheinlich noch nicht umgesetzt. Und das war es dann. Chance verpasst. Und schon hört man sich wehmütig sagen: "Ach, hätte ich das doch nur damals gleich gemacht - als ich die Idee hatte." Aber jetzt ist es natürlich zu spät.

Hört sich das vertraut an? Ist es dir auch schon einmal so gegangen? Ich würde darauf wetten. Aber das ist auch der Grund warum du nicht so erfolgreich bist, wie du es sein könntest.

Nehmen wir das offensichtliche Beispiel - einen Internetauftritt. Wenn du auf dieser Seite gelandet bist, dann wirst du aller Wahrscheinlichkeit nach auch selbst eine Webseite besitzen, oder zumindest planen eine zu erstellen. Und jetzt werde ich dir ein paar Geheimnisse verraten. Ich werde dir sagen, wie du mit deiner Seite richtig erfolgreich wirst.

Wenn du eine Idee für einen neuen Blogeintrag hast - setz dich sofort hin und fang an zu schreiben! Du hast gerade keinen Computer in der Nähe? Okay, dann nimm dir ein Blatt Papier oder einen Notizblock und notiere dir deine Idee. Und wenn du dann wieder am Rechner sitzt, fang gleich an den Eintrag zu schreiben. Du musst ihn nicht sofort veröffentlichen, aber schreib es auf!

Du hast eine Webseite und es gibt da eine Stelle die noch fehlerhaft ist? Dann behebe den Fehler sofort! Je länger du wartest, um so mehr Besucher deiner Seite werden darüber stolpern - und das wird sicher keinen guten Eindruck hinterlassen.

Du willst deine eigenen Produkte im Internet verkaufen? Dann setz dich hin, nimm dir einen der vielen kostenlosen Shopbausätze, bau dir einen Onlineshop und stell deine Produkte ein - fang an zu verkaufen! Wenn du denkst, dass dein Shop noch nicht so gut aussieht, dann fang danach an ihn schöner zu machen! Je eher du damit anfängst deine Produkte zu verkaufen, um so eher verdienst du auch daran. Aber plane nicht erst endlos, versuche nicht gleich alles perfekt zu machen und halte dich nicht an Kleinigkeiten auf!

Ich könnte dies noch ewig so fortführen. Aber meine Grundaussage sollte jetzt klar geworden sein.

Mach es nicht morgen! Mach es nicht nächste Woche! Mach es jetzt! Sofort!

Fallstudie: Von 0 auf 100 Euro in 12 Monaten

Ich möchte heute mal etwas Neues versuchen. Die Idee dazu geistert mir schon seit einigen Wochen durch den Kopf. Auslöser waren die Arbeiten am neuen webmatze.de Webauftritt und der damit verbundenen Überarbeitung und Übertragung all meiner bisherigen Artikel und Blogeinträge auf das neue System. Mir wurde klar, dass ich im Laufe der Jahre einige Beiträge geschrieben hatte, welche sich mit dem Erstellen von Webseiten beschäftigen. Sei es die Wahl des richtigen Domainnamens, die Auswahl des richtigen Webhosting Anbieters oder so spezielle Dinge wie das Senden von Emails per PHP. All diese und auch alle anderen Beiträge befassen sich immer mit einem speziellen Aspekt der Erstellung von Webseiten. Für sich genommen bestimmt nicht uninteressant, aber es sind eben nur einzelne Puzzelteile. Was fehlt ist ein zusammenfassender Blick auf alle notwendigen Schritte, um einen erfolgreichen Webauftritt zu erstellen.

Das ist also die Idee. Ich werde heute eine Fallstudie beginnen, die zeigen soll, wie man mit einfachen aber wirkungsvollen Schritten einen wirklich guten Webauftritt erstellt. Ich will dies jedoch nicht nur theoretisch aufschreiben, sondern am Beispiel einer richtigen Webseite Schritt für Schritt durchführen. So kannst du jederzeit verfolgen, wie das Projekt voranschreitet und sozusagen interaktiv daran teilnehmen. Und um das Ganze noch ein wenig spannender zu gestallten, werde ich als Ziel nicht nur einen fertigen Auftritt erstellen, sondern will zusätzlich zeigen, wie man mit diesem Auftritt innerhalb eines Jahres monatlich mindestens 100 Euro verdienen kann.

100 Euro klingen jetzt vielleicht nicht so viel. Aber es soll ja nur eine kleine Webseite werden, die ich zusätzlich zu meinen bereits vorhandenen Seiten betreiben werde. Die Seite soll hauptsächlich auf den deutschsprachigen Raum abzielen. Würde ich mich internationaler ausrichten, wären wahrscheinlich viel mehr monatliche Gewinne möglich. Aber ich glaube, dass auch 100 Euro erst einmal erreicht werden müssen.

So. Das ist also der Plan. In einem meiner nächsten Beiträge werde ich mit dem ersten Schritt beginnen. Dies wird logischerweise die Wahl der richtigen Nische für unsere Webseite sein. Denn erst wenn ich weiß, welches Zielpublikum ich ansprechen möchte, kann ich auch damit beginnen eine Domain zu kaufen und anfangen den Inhalt zu erstellen.

Da das Projekt über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr geplant ist, werde ich natürlich mindestens einmal im Monat von den Fortschritten berichten. Dies macht es dann später leichter, den Verlauf zu analysieren und ggf. begangene Fehler aufzudecken.

Ich hoffe du wirst an diesem Projekt ebenfalls Gefallen finden. Ich bin mir sicher das dies auch einige andere Interessierte dazu animieren wird, mal einen ganz neuen Webauftritt zu planen und umzusetzen.

Schritt für Schritt zum eigenen Blog

Ich werde heute eine neue Serie beginnen. Sie wird sich mit dem Thema Blogs beschäftigen und zeigen wie einfach es ist, sich ein eigenes Blog zu erstellen. Die Serie wird sich über mehrere Beiträge erstrecken und dabei unter Anderem zeigen, wie du dein eigenes Blog erstellst, wie du das passendes Design findest, wie du das richtige Thema aussucht und natürlich auch wie du mit deinem Blog Geld verdienen kannst.

Was ist überhaupt ein Blog?

Okay, diese Frage werden wahrscheinlich Viele beantworten können. Wenn du nicht wissen solltest, was ein Blog ist, wird dir dieser Abschnitt sicher ein paar Hinweise geben können. Anderenfalls kannst du dies überspringen und gleich beim nächsten Schritt weiterlesen.

Ein Weblog, oder auch kurz Blog genannt, ist meistens ein öffentliches Tagebuch oder Journal mit einer chronologischen Liste an Einträgen. Der Besitzer eines solchen Blogs wird Blogger genannt. Viele Blogs werden wirklich wie ein Tagebuch geführt und enthalten Einträge zu den verschiedensten Aspekten des eigenen Lebens. Diese Einträge beinhalten häufig nicht nur Texte, sondern auch Bilder oder Videos. Andere Blogs konzentrieren sich eher auf ein bestimmtes Thema, wie z.B. Autos oder Katzen. Die Themenvielfalt ist hier wirklich fast unüberschaubar. Wenn du dich also für ein bestimmtes Thema interessierst, dann wirst du bestimmt auch ein Blog finden können, welches sich damit beschäftigt.

Wo kann ich mein Blog erstellen?

Du hast dich also entschieden und möchtest dein eigenes Blog erstellen. Aber wie funktioniert das? Muss man dafür Programmierkenntnisse besitzen und braucht man unbedingt eine eigene Domain?

Es ist heute wirklich sehr einfach ein Blog zu erstellen. In den meisten Fällen kannst du bereits innerhalb weniger Minuten damit anfangen, den ersten Blogeintrag zu schreiben. Zuerst musst du dich jedoch entscheiden, ob du eine eigene Domain verwenden, oder lieber mit einem der vielen meist kostenlosen Bloganbieter beginnen willst.

Kostenlose Anbieter

Am einfachsten ist es sicherlich wenn du bei einem der kostenlosen Bloganbieter beginnst und dir dort schnell dein eigenes Blog einrichtest. Du brauchst dich nur anmelden und bekommst dann deinen kostenlosen Speicherplatz mit deiner eigenen Subdomain zugewiesen. Die Auswahl ist wirklich groß, darum will ich dir hier ein paar gute Anbieter vorstellen.

Hier einige deutsche Anbieter:

  • www.overblog.de - Großer Anbieter mit über 720.000 Blogs. Normalerweise ohne Werbung. Es kann jedoch Werbung eingebunden werden. Ein Teil des erzielten Gewinns wird dann an den Blogger ausgezahlt.
  • Blog.de - Mit 160.000 Mitgliedern ebenfalls ein großer Anbieter im deutschsprachigen Raum.
  • Blogger.de - Bietet ebenfalls kostenlose Blogs an.

Hier zwei internationale Anbieter:

  • Blogger.com - Von Google betriebener Service mit mehreren hunderttausend Blogs. Sicherlich einer der Größten weltweit. Die Blogs sind dann über die URL blogname.blogspot.com erreichbar.
  • Blog.com - Ein weiterer internationaler Anbieter

Über die bekannten Suchmaschinen lassen sich bestimmt noch viel mehr kostenlose Bloganbieter finden. Die Einrichtung der Blogs ist dabei meistens sehr einfach und gut beschrieben. Fast immer stehen verschiedene Designs zur Auswahl, damit du dein Blog dann auch an deinen eigenen Geschmack anpassen kannst. Da diese Blogs kostenlos sind, wird bei einigen Anbietern auch Werbung eingebunden. www.overblog.de geht hierbei sogar einen Schritt weiter, und zahlt den erzielten Gewinn an dich aus. Sicherlich eine gute Idee.

Ich möchte mein Blog lieber selber hosten

Du möchtest dein Blog lieber auf deiner eigenen Domain und deinem eigenen Webspace betreiben? Die von den kostenlosen Anbietern eingebundene Werbung stört dich, oder du möchtest deine eigenen Werbeflächen verkaufen und den Gewinn nicht mit den Anbietern teilen? Dann solltest du dir überlegen, dein Blog selbst zu hosten. Dafür benötigst du allerdings ein paar mehr Sachen, bevor du richtig starten kannst. Du brauchst eine eigene Domain für dein Blog, genügend Webspace und eine gute Blogsoftware, welche du selbst installieren musst.

Wie genau das funktioniert und was du dabei alles beachten musst, werde ich dir demnächst in einem der folgenden Beiträge zeigen. Am besten du meldest dich erstmal bei einem der kostenlosen Anbieter an und testest es dort aus, um ein Gefühl für die Materie zu bekommen.